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Die Ausstellung "Wald und Umwelt" beim Kloster Allerheiligen in Oppenau-Lierbach zeigt neue interessante Exponate. Eine Sonderausstellung mit vier verschiedenen Schwerpunkten begleitet in diesem Jahr die 2009 eingerichtete Dauerausstellung über die Bedeutung der Weißtanne im Schwarzwald. Edwin Dreher, Dezernent für den Ländlichen Raum im Ortenaukreis, eröffnete sie am vergangenen Freitag. Die Sonderausstellung, unterstützt vom Naturschutzzentrum und dem Kreisforstamt Freudenstadt, ist in vier Schwerpunkte zu den Themen Bergahorn, Biene, Naturschule und dem Beruf des Schreiners aufgeteilt. Der dem Bergahorn gewidmete Teil der Sondersausstellung beschreibt den Baum des Jahres 2009 als einen der wichtigsten Laubbäume im Aue- wie auch im Bergwald. Er liefere wertvolles Holz für Möbel und Musikinstrumente und biete eine gute wirtschaftliche Grundlage für Waldbesitzer, erläuterte Dreher. Der Bedeutung der Biene gelten weitere Exponate. Sie ist unersetzbar für die Bestäubung unzähliger Wildpflanzen, Kulturpflanzen und Obstbäume und damit auch für die Vielfalt der Kulturlandschaft in der Region. Darüber hinaus stellt die Ausstellung die Naturschule Ortenau vor, die Kindern und Jugendlichen am praktischen Beispiel Natur verständlich machen möchte. Als waldreichster Landkreis in Baden-Württemberg spielen das Holzhandwerk und die Holzproduktion eine wichtige Rolle im Ortenaukreis. Über Holzberufe, insbesondere den des Schreiners informiert daher der vierte Schwerpunkt der Ausstellung. "Mit dieser Ausstellung gibt das Amt für Waldwirtschaft allen Besuchern spannende Einblicke in den Lebens- und Naturraum Wald und die Arbeit der Forstleute. Gleichzeitig wertet sie die Umgebung der Klosterruine Allerheiligen und der Wasserfälle touristisch auf", so der Dezernent. Die Dauerausstellung hat die Weißtanne als Charakterbaum des Schwarzwaldes zum Inhalt. Sie beschreibt die Rolle der Weißtanne als Teil des naturnahen Bergmischwalds, ihre Biologie und wichtige Verwendungsbereiche des Weißtannenholzes. Damit bestärkt sie die Bemühungen des gemeinnützigen Vereins "Forum Weißtanne", und der Forstbehörden vor Ort, den Stellenwert der Tanne im Waldbau und deren Holz als Rohstoff herauszustellen. Bis Anfang November ist die Ausstellung im Kloster Allerheiligen täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Die Sonderausstellungen wechseln jährlich.