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Offenburg 23. Juni 2010 – Am 1. Juli 2010 wird eine von den niedergelassenen Ärzten geführte Notfallpraxis am Ortenau Klinikum in Offenburg Ebertplatz in Betrieb genommen. Patienten können am Wochenende sowie an Feiertagen von 10.00 bis 14.00 Uhr und von 16.00 bis 20.00 Uhr unangemeldet in die Notfallpraxis am Ebertplatz 12 kommen. Die beteiligten Ärzte sind am Wochenende nicht mehr in ihren eigenen Praxen, sondern in den Räumen der Notfallpraxis am Ortenau Klinikum in Offenburg Ebertplatz tätig. In den übrigen Zeiten vermittelt die Leitstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wie bisher auch über die Rufnummer 01805/19292-460 den Diensthabenden Arzt. Während ein niedergelassener Arzt die notwendigen Hausbesuche übernimmt, ist ein zweiter Diensthabender Arzt zu den genannten Zeiten in den Räumen der Notfallpraxis am Ortenau Klinikum in Offenburg Ebertplatz tätig. Werktags sind wie bisher auch die jeweiligen behandelnden Haus- oder Fachärzte für ihre Patienten zuständig. Das neue Modell bringt Vorteile für alle Beteiligten: Durch Schaffung einer zentralen Anlaufstelle entfällt für den Patienten die Suche nach dem Diensthabenden Arzt. Die niedergelassenen Ärzte haben den Vorteil, dass sie bei Bedarf die Infrastruktur des Krankenhauses mit den diagnostischen Möglichkeiten nutzen können. Außerdem erwartet das Krankenhaus in Bezug auf die Wartezeiten eine Entlastung der Notfallambulanz am Klinikum. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) begrüßt die Einrichtung der Notfallpraxis in Offenburg. Dr. Gisela Dahl, Mitglied des Vorstandes der KVBW, sagte dazu: "Mit der Einrichtung von Notfallpraxen schafft die KVBW zukunftsfähige Strukturen für die Versorgung der Patienten außerhalb der Sprechstundenzeiten. Die Erfahrungen, die wir bislang mit Notfallpraxen in Baden-Württemberg gewonnen haben, sind durchweg positiv, sowohl in Hinblick auf die Ärzte als auch die Patienten." In Baden-Württemberg gibt es bereits rund 50 Notfallpraxen, die Patienten im ärztlichen Notfalldienst versorgen.