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Offenburg, 30. Juni 2010 - Im Juni 2010 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert: Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften hat um 0,1% zugenommen, die der Arbeitslosengeld II-Empfänger ist gleich geblieben. Die Arbeitslosenzahl ist dagegen um 2,3 % zurückgegangen. In den letzten sechs Monaten haben die Fallzahlen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende um insgesamt 2,1 Prozent zugenommen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war noch ein Anstieg von 9,8% zu verzeichnen. Die äußerst moderate Zunahme der Bedarfsgemeinschaften wurde zudem von einem deutlichen Anstieg an Beschäftigungsaufnahmen begleitet. So haben im zweiten Quartal dieses Jahres bereits 1.028 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden und damit mehr als doppelt so viel wie im ersten Quartal 2010. Beides deutet auf ein Ende der konjunkturell bedingten Talfahrt hin. . Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.898 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 18.273 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 12.415 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.858 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 5.682 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.620 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 9.302 Hinzu kommen 3.113 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Juni haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 193 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 125 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 159 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 352 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.