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Offenburg, den 2. Juli 2010 - Endlich ist es mal wieder richtig Sommer – und schon machen vielen Menschen die "Schattenseiten" mit Hitze und Sonne zu schaffen. Dr. Andrea Bengel-Flach, Medizinische Leiterin des Gesundheitsamtes im Landratsamt Ortenaukreis, gibt Tipps, wie sich die Hitze gut ertragen lässt. Viel trinken: Ausnahmsweise darf einmal "über den Durst getrunken" werden, allerdings nicht mit Alkohol, Limonaden oder Kaffee. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollte an heißen Tagen getrunken werden, auch dann, wenn kein Durstgefühl besteht. Dazu eignen sich Wasser, ungesüßte Tees und Fruchtsaftschorlen. Leichte Kost: Bei Hitze ist leichte Kost mit viel Salaten und Obst am besten geeignet. Wasser erfrischt: Daheim und am Arbeitsplatz hilft es, Handgelenke, Nacken und Gesicht mit kühlem Wasser zu erfrischen. Schatten tut gut: Pralle Sonne, besonders in der Mittagszeit sollte gemieden werden. Beim Aufenthalt im Freien sollte eine Kopfbedeckung getragen werden. Dies gilt insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit lichtem Haar. Bei dem Aufenthalt im Freien sollte an den Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor gedacht werden. Keine Anstrengung: Die Südländer machen es uns vor und ziehen sich bei der größten Mittagshitze in kühle und schattige Räume zurück. Sport, Gartenarbeit und andere körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Klimaanlagen: Klimaanlagen am Arbeitsplatz und im Auto, so wie Ventilatoren in Räumen bringen zwar Kühlung und Erfrischung, sind aber wegen der unnatürlichen Kälte, der Zugluft und der Erkältungsgefahr nicht jedermanns Sache. Tagsüber die Fenster konsequent geschlossen halten, damit keine warme Luft in die Zimmer einströmt und während der Sonnenstunden mit Jalousien und Vorhängen abdunkeln. Abends, über Nacht und morgens alle Fenster weit öffnen und kühle Luft hereinlassen. Ein aufgestellter Eimer mit kaltem Wasser kann das Raumklima verbessern. Ruhig schlafen: Dicke Bettdecken sollten gegen dünne Laken getauscht werden. Wer zum Schwitzen neigt, sollte trotz Wärme nachts ein dünnes T-Shirt tragen, weil ein nasses Hemd leichter auszuwechseln ist als verschwitzte Bettwäsche. Hitze ertragen: Wer über die momentane Hitze stöhnt, muss nur ein wenig abwarten. In ein paar Wochen ist der Hochsommer vorbei und die Alternative zu den heißen, sind regnerische und kühle Tage. Mit den Temperaturen steigen auch die Ozonwerte. Beim Aufenthalt im Freien in den Mittags- und Nachmittagsstunden kann es zu subjektiven Befindlichkeitsstörungen wie Tränenreiz, Reizung der Atemwege, Husten und Kopfschmerzen kommen. Rund 10 Prozent der Menschen reagieren empfindlich auf erhöhte Ozonwerte. Zu empfehlen ist, körperliche Belastungen in dieser Zeit mit besonders hohen Ozonkonzentrationen zu vermeiden.