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Offenburg, 23. Juli 2010 - War der Hausgarten früher ein Obst- und Gemüselieferant für den Privathaushalt, so hat er heutzutage vielerorts nur noch Zierfunktion. Der Wandel vom Nutz- zum Ziergarten macht sich auch in der zunehmenden Abfallmenge bemerkbar. Besonders in der Sommerzeit können je nach Gartenart größere Mengen an Rasenschnitt anfallen. Was aber damit machen? Zum einen gibt es die Möglichkeit Rasenschnitt im eigenen Garten zu kompostieren. Damit es nicht zu Fäulnisbildung und Geruchbelästigungen kommt, empfehlen die Abfallberater des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft Ortenaukreis, den Rasenschnitt zunächst anwelken zu lassen, dann mit anderen strukturreichen Pflanzenabfälle zu mischen und anschließend in dünnen Lagen auf dem Komposthaufen zu verteilen. Nähere Einzelheiten dazu stehen in der "Ortenauer Kompostfibel", die bei allen Rathäusern und im Landratsamt in Offenburg erhältlich ist sowie von der Homepage des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft Ortenaukreis heruntergeladen werden kann. Eine andere Möglichkeit, Rasenschnitt zu verwenden, ist das Mulchen, also das dünne Ausstreuen des Rasenschnitts z. B. unter Beerenobststräuchern oder zwischen Gemüsereihen. Die Abdeckung mit Rasenschnitt bewirkt, dass der Boden bei starker Sonneneinstrahlung nicht zu sehr austrocknet und bei starkem Platzregen nicht weggeschwemmt wird. Schon sehr bald verrottet auch hier, wie im Komposthaufen, der Rasen­schnitt zu wertvollem Humus. Zudem kann Rasenschnitt auch über die Graue Restmülltonne entsorgt werden, denn in der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Kahlenberg in Ringsheim entsteht daraus Biogas, das zu CO2-neutraler und damit umweltfreundlicher Strom- und Fernwärmeerzeugung genutzt wird. Letztendlich kann Rasenschnitt zu einer der acht Kompostierungsanlagen im Ortenaukreis gebracht werden. Hinweise zum Umgang mit Rasenschnitt sowie die Adressen der Kompostierungsanlagen findet man auch auf der Homepage www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de der kreiseigenen Abfallwirtschaft.