Hilfsnavigation

  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Wir beraten Sie gerne.
  • Kulinarische Ortenau.
  • Winter in Offenburg.
Offenburg, 29. Juli 2010 - Im Juli 2010 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) gegenüber dem Vormonat wieder gesunken: Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften hat um 1,0 % und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 0,8 % abgenommen. Die Arbeitslosenzahl ist sogar um 3,1 % zurückgegangen. Nach dem geringfügigen Anstieg im Frühjahr sind die Fallzahlen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende zwischenzeitlich fast wieder auf das Niveau vom Jahreswechsel gesunken, die Zahl der Arbeitslosen liegt sogar schon deutlich darunter. Der Trend der vergangenen Monate zeigt deutlich, dass die Phase des konjunkturbedingten Abschwungs auf dem Arbeitsmarkt mittlerweile auch im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit beendet ist. Zwischen dem niedrigsten Stand der Fallzahlen im November 2008 (7.525 Bedarfsgemeinschaften) und dem Höchststand im April 2010 (8.932 BG) liegt ein Anstieg von 18,7 %. Damit waren die negativen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich moderater als ursprünglich befürchtet. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.808 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 18.136 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 12.312 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.824 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 5.501 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.709 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 9.210. Hinzu kommen 3.102 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Juli haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der KOA 174 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 117 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 177 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen, die durch Dritte durchgeführt wurden, oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 351 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.