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Offenburg, 29. Juli 2010 – Forstoberamtsrat Karl Siefert tritt nach 46 Berufsjahren in den Ruhestand. "Mit Karl Siefert verlässt ein überaus erfolgreiches forstliches Urgestein unser Amt für Waldwirtschaft", sagte Ewald Elsässer, Leiter des Amts für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis, als er die Verdienste des "Försters mit Leib und Seele" würdigte und ihn aus seinem Amt verabschiedete. Mit seiner großen Erfahrung sei Siefert für ihn ein wichtiger Ratgeber gewesen, der sich durch große Fexibilität und Offenheit gegenüber Neuem auszeichnete. So habe er Umzüge des Forstamts und auch die Eingliederung des ehemals Staatlichen Forstamts ins neugebildete Amt für Waldwirtschaft souverän mitorganisiert. Waldbesitzern und Geschäftspartnern sie er immer ein kompetenter Ansprechpartner gewesen. Eine seiner Hauptaufgaben waren Förderungen und Ausgleichsleistungen für den gesamten Ortenaukreis. Siefert, vielen auch als Ortsvorsteher von Zunsweier bekannt, hatte 15 berufliche Stationen durchlaufen, bevor er 1987 als Büroleiter und stellvertretender Amtsleiter zum Staatlichen Forstamt Offenburg kam. Als Forstlehrling begann der Förstersohn seine berufliche Laufbahn im Revier Nordrach. 1974 bis 1976 leitete er das Revier Bonndorf und spezialisierte sich fortan auf die Ausbildung von Waldarbeitern. So arbeitete er sowohl für die Waldarbeiterschule Höllhof als auch das Forstliche Ausbildungszentrum Mattenhof im Forstamt Gengenbach, bildete zahlreiche Forstanwärter in Offenburg aus und war gefragter Ausbildungsberater in den Regierungsbezirken Karlsruhe und Freiburg."Mein Berufsbild hat sich in den 46 Dienstjahren gewaltig verändert. Und immer hat mir mein Beruf viel Spaß gemacht. Viele nette Kolleginnen und Kollegen haben mein Berufsleben begleitet und dazu beigetragen, dass mir die Freude an der Arbeit erhalten geblieben ist", erklärt der Jungpensionär. "Daher trete ich auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den neuen Lebensabschnitt." Dass es ihm langweilig werden könnte, davor ist ihm nicht bange. Seinem Engagement als Ortsvorsteher werde er treu bleiben, und für seine vielen Hobbies Wandern, Radfahren und vor allem der Jagd oder für eine Reise werde er endlich mehr Zeit haben. "Nach wie vor werde ich meine Unterstützung anbieten, wenn ich den Kollegen weiterhelfen kann." Pressekontakt: Ursula Moster