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Offenburg, 3. August 2010 - Das Verwaltungsgericht Freiburg hat heute mit seinem Urteil zum Planfeststellungsbeschluss des Landratsamtes Ortenaukreis zum Bau und Betrieb des Rückhaltebeckens Elzmündung Nachbesserungen gefordert.Zu dem Urteil erklärt Elke Höpfner-Toussaint, Erste Landesbeamtin beim Landratsamt Ortenaukreis: "Nach diesem Urteil gibt es keine Gewinner und Verlierer. Das Gericht hat zwar Nachbesserungen im Planfeststellungsbeschluss gefordert, ihn aber auch nicht aufgehoben und in der Vielzahl der zu entscheidenden Fragestellungen bestätigt. Das Gericht sieht in zwei Punkten Nachbesserungsbedarf: Beim Grundwassermodell hinsichtlich der Ortschaften Allmannsweier und Ottenheim und beim Schutz der Bauchigen und Schmalen Windelschnecke. Die damit im Zusammenhang stehenden Fragestellungen sind gegebenenfalls in einem ergänzenden Verfahren zu behandeln. Dabei werden wir auch weiterhin Ermessensspielräume nutzen, um den bestmöglichen Schutz der Gemeinden und Betroffenen zu gewährleisten."Der Rückhalteraum Elzmündung ist auf baden-württembergischer Rheinseite eine von insgesamt 13 Hochwasserschutzanlagen des Integrierten Rheinprogramms. Das vorgesehene verfügbare Rückhaltevolumen beträgt ca. 5,3 Millionen Kubikmeter. Die Überflutungsfläche von etwa 469 Hektar erstreckt sich über die Gemeinden Kappel-Grafenhausen und Schwanau und über Flächen, die auf deutschem Hoheitsgebiet im Eigentum der französischen Gemeinde Rhinau sind. Im Juni 2004 hatte das Landratsamt Ortenaukreis das Genehmigungsverfahren auf Antrag des Landes Baden-Württemberg eröffnet und im Rahmen der Entscheidung rund 2900 Einwendungen und Stellungnahmen verschiedener Fachbehörden geprüft.