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Offenburg, 04. Aug. 2010 - Im Rahmen des Unterrichtes im Fach Naturwissenschaft und Technik besichtigten vor wenigen Tagen die Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 11 des Hans-Furler-Gymnasiums Oberkirch mit Ihren Lehrern Karlheinz Horn und Paul Singler die Medizinische Abteilung am Ortenau Klinikum in Oberkirch. Der "Unterricht im Krankenhaus" hat sich in der Zwischenzeit zur Tradition entwickelt. Hier haben die Schüler die Möglichkeit, das in der Theorie gelernte in der Praxis anzusehen, anzufassen und auszuprobieren. Chefarzt Dr. Michael Rost und Oberarzt Dr. Meinrad Heinrich führten die Schüler durch die verschiedenen Funktionsabteilungen der Klinik. Hier konnten diese sowohl Ultraschallgeräte also auch Endoskope in die Hand nehmen sowie sich mit den Möglichkeiten aber auch den Risiken von Röntgenuntersuchungen und Computertomographien und speziell mit Fragen des Strahlenschutzes auseinandersetzen. Dabei kamen Fragen auf wie Geht so ein Endoskop überhaupt durch die Speiseröhre? Wie weit ist so eine Speiseröhre? Was ist mit der Strahlung bei einer Röntgenaufnahme? Die Fachärzte erläuterten anschaulich, dass bei der Computertomografie die Strahlenbelastung höher als bei normalen Röntgenuntersuchungen, und weil jede noch so kleine Strahlenmenge potenziell Schaden anrichten kann, darf man Röntgenuntersuchungen nur durchführen, wenn es medizinisch notwendig ist. Zum Abschluss wurde das Ganze nochmals reflektiert und über das Gesehene und Erlebte diskutiert. Außerdem standen die beiden Fachärzte für Fragen zur Verfügung. Die Lehrkräfte bedankten sich für die Zeit, die sich die leitenden Mediziner der Medizinischen Abteilung am Ortenau Klinikum in Oberkirch für die Schüler genommen haben, um ihnen die Praxis der Medizintechnik anschaulich und lebendig zu vermitteln.