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Offenburg, 3. August 2010 - Der Buchsbaumzünsler (Diaphania perspectalis) hat sich im Ortenaukreis im vergangenen Jahr weiter ausgebreitet. Er kommt in nahezu allen Gemeinden der Rheinebene bis zur Vorbergzone in unterschiedlicher Häufigkeit vor. Seit einigen Tagen verzeichnet das Amt für Landwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis wieder einzelne Meldungen über neue Schäden durch den Buchsbaumzünsler. Aufgrund der verzögerten Entwicklung in diesem Jahr gibt es Raupen in unterschiedlichen Stadien. Das Amt für Landwirtschaft empfiehlt daher die Buchspflanzen auf erneuten Befall zu kontrollieren. Anzeichen sind frische, grüne Kotkrümel, zusammengesponnene Blätter, worin sich die Jungraupen geschützt aufhalten, sowie ein Fensterfraß an den Blättern, der meist im unteren Bereich der Buchspflanzen beginnt. Die Raupen ab circa einem Zentimeter fressen später die Blätter kahl. Um einen guten Bekämpfungserfolg zu erzielen, empfehlen die Fachberater des Landratsamts, dass sich mehrere benachbarte Besitzer von Buchspflanzen zu einer synchronen Bekämpfung abstimmen. Die Raupen können abgesammelt oder mit einem Insektizid behandelt werden. Damit das Behandeln der Pflanzen erfolgreich wirke, sie es wichtig alle Pflanzenteile auch im Innern des Strauches gut zu benetzen; dabei sollten die Larven möglichst nicht größer als 2,5 Zentimeter sein. Für Rückfragen stehen die Fachleute des Amts für Landwirtschaft unter Telefon 0781 805 7106 oder 7115 zur Verfügung.