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Offenburg, 2. September – Am 2. September 2010 nahmen Landrat Frank Scherer, Geschäftsführer Manfred Lörch, der stellvertretende Heimleiter Richard Köninger, Architekt Stephan Wussler, Projektleiter Joachim Kälble sowie Hannes Grafmüller und Bauleiter Joachim Uhl von der ausführenden Baufirma Grafmüller GmbH aus Zell a.H. den ersten Spatenstich für einen Bettenersatzbau mit 49 Betten für pflegebedürftige psychisch kranke Bewohner vor. Die Planung des Architekturbüros Wussler, Wussler, Grimm aus Biberach wurde im Dezember 2009 vom zuständigen Krankenhausausschuss des Landkreises verabschiedet. Der nicht unterkellerte Ersatzneubau besteht aus zwei Stockwerken mit jeweils einer Pflegestation, die jedoch in drei Wohngruppen unterteilt sind. Dadurch besteht die Möglichkeit, verschiedene Krankheitsbilder differenziert zu betreuen, und den individuellen Ansprüchen der Bewohner durch 100 Prozent Einzelzimmer gerechter zu werden. Somit können einzelne Wohngruppen zumindest teilweise auch geschlossen geführt werden. Vor allem soll der Wohncharakter durch helle Gemeinschaftsbereiche für diese pflegebedürftigen psychisch kranken Menschen eine Verbesserung erfahren. Damit bleibt das Pflege- und Betreuungsheim Ortenau Klinikum seiner Linie treu, die Bewohner nach ihren körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Bedürfnissen optimal zu versorgen. Die Kosten für den Bettenersatzbau belaufen sich auf 4,6 Millionen Euro, davon sind rund 1,7 Millionen Euro durch Fördermittel des Landes abgedeckt ; den Rest trägt das Pflege- und Betreuungsheim selbst. Die traditionsreiche Einrichtung, welche im Jahr 1874 als Kreispflegeanstalt Fußbach gegründet wurde, verfügt heute über 305 Heimplätze. Hier finden sowohl ältere und pflegebedürftige als auch geistig behinderte, psychisch kranke und alkoholkranke Menschen ein Zuhause. Nach zahlreichen Erweiterungen präsentiert sich das Heim heute als moderne Einrichtung mit mehreren Wohngebäuden, Veranstaltungssaal, Café, Arztpraxen, Räumen für Krankengymnastik und Friseur, Heimkirche und dem kleinen Museum "Historikstüble". Die Gebäude befinden sich auf einem großen, parkähnlichen Gelände mit Teich und zahlreichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen.