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Offenburg, 8. September 2010 - Im Rahmen der vierten Ausstellungsstaffel zeitgenössischer Kunst am Ortenau Klinikum in Offenburg Ebertplatz zeigen Reinhard Lorenz und Martin Sander ab dem 16. September im Foyer des Ortenau Klinikums in Offenburg Ebertplatz eine Auswahl ihrer aktuellen Werke. Eröffnet wird die Ausstellung in Anwesenheit der beiden Künstler mit einer Vernissage am Donnerstag, den 16. September, um 19 Uhr. Eine Einführung in die viermonatige Foyer-Ausstellung gibt Christian Liedtke von der Galerie Liedtke in Kehl. "Mit unseren Ausstellungen möchten wir im Sinne eines ganzheitlichen Therapieansatzes Alltag in die Klinik einziehen lassen, schließlich ist Kunst ein bedeutender Bestandteil unseres Lebens. Durch die Bilder gestalten wir unsere Stationsflure für Patienten und Besucher bunter und angenehmer – darüber hinaus vor allem auch interessanter, denn Kunst macht neugierig und lässt am Leben teilhaben", erläutert Dr. Dieter Auer. Auer, der zehn Jahre lang Vorsitzender des Kunstvereins Mittelbaden war, ist für die klinikinterne Organisation der Vernissagen und Ausstellungen verantwortlich, die in Kooperation mit Albert Reichenbach vom Künstlerkreis Offenburg projektiert werden. Reinhard Lorenz, geboren 1931, lebt und arbeitet in Achern, "Ein Bild zu beginnen, heißt für Reinhard Lorenz, ein Papier auszuwählen, den ersten Farbauftrag vorzunehmen, um dann das Bild für eine Zeit beiseite zu legen, die Farbe trocknen zu lassen, damit sich nichts mit einer nächsten Farbe vermische, und zu schauen, wie das Bild weiter zu entwickeln ist. Er verwendet diverse Techniken des Farbauftrages. Da kommen Pipetten ebenso zum Einsatz wie Vogelfedern, da wird der Pinsel gezogen, etwas wird wieder weggenommen, es wird umgedruckt und immer bleibt die Spur des Werkzeuges sichtbar. Hauptthema seiner Bilder ist die Auseinandersetzung zwischen Sakralem und Profanem, mit dem Hinweis auf verloren gegangene Werte, die ihre Qualität und Bedeutung bis heute nicht verloren haben," so die Kunstwissenschaftlerin Dr. Susanne Ramm-Weber Martin Sander, geboren 1969 in Ludwigshafen am Rhein, seit 1992 freischaffender Künstler in Offenburg Sander schöpft seine Malerei aus seinem direkten Umfeld, aus Alltagssituationen. Als Bildvorlagen dienen Fotoschnappschüsse, die auf klein- und großformatigen Leinwänden malerisch übertragen werden. Bei der Umsetzung des Motivs in Malerei geht es um Reduktion auf das Wesentliche, um das Herausarbeiten und Betonen einer visuellen Erscheinung – nicht um die akribische Nachahmung der Vorlage auf Leinwand, vielmehr um eine Kunst, die scheinbar belanglose Alltagsausschnitte in selbstständige Bilder transformiert. Der Galerist Christian Liedtke nennt ihn den "Experten für das scheinbar Unwichtige."Die Ausstellung ist bis Ende Januar 2011 zu sehen.