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Offenburg, 9. September 2010 - Wenn Zwetschgen, Äpfel und Birnen reifen, gibt’s auch immer wieder Fallobst. Aber wohin damit, wenn keine eigene Verwendungsmöglichkeit besteht? Wer einen Komposter hat, kann Fallobst selbst kompostieren, rät der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Ortenaukreis im Landratsamt Ortenaukreis. Allerdings sollten größere Mengen in zeitlichen Abständen nach und nach aufgebracht und die einzelnen Lagen möglichst mit anderen pflanzlichen Abfällen, Kompost oder Erde abgedeckt werden, damit der Komposthaufen nicht zum Tummelplatz der Fruchtfliegen ("Essigmückle") wird. Sie sind zwar nicht schädlich und eher für die Verrottung nützlich, können aber ganz schön lästig werden. "Fallobst kann auch über die Graue Restmülltonne entsorgt werden, denn in der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Kahlenberg in Ringsheim entsteht daraus Biogas, das zur umweltfreundlichen, CO2-neutralen Strom- und Fernwärmeerzeugung genutzt wird", so Hanspeter Püschel, Abfallberater beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Ortenaukreis. Wer direkt bei der Abfallanlage Kahlenberg in Ringsheim anliefert, zahlt Gebühren wie für Siedlungsabfall, da Fallobst nicht zu Grünabfällen zählt. Bei den anderen kreiseigenen Abfallanlagen wird Fallobst nicht angenommen. Einige private Kompostierungsanlagen im Ortenaukreis nehmen auch Fallobst an. Dazu zählen die Kompostierungsanlage in Wittenweier, der Ökoservice in Kehl-Marlen, die Kompostierungsanlage Oriko in Appenweier-Zimmern und die Grüngutverwertung Hörnel in Willstätt. Anlieferungsbedingungen und Preise sollten jeweils dort erfragt werden. Die Adressen der Kompostierungsanlagen und Informationen zur Eigenkompostierung findet man auch auf der Homepage www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft Ortenaukreis. Hilfreich für die Eigenkompostierung ist die Ortenauer Kompostfibel, die bei allen Rathäusern kostenlos ausliegt.