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Offenburg, 7. Oktober 2010 - Das Landratsamt Ortenaukreis kann in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden die umweltgerechte Abwasserentsorgung im ländlichen Raum des Ortenaukreises weiter ausbauen. Rund 580.000 Euro Fördermittel hat das Land Baden-Württemberg jetzt für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Die bewilligten Zuschüsse ermöglichen den Anschluss von 81 weiteren Kleinkläranlagen in zumeist abgelegenen Schwarzwaldtälern an die leistungsstärkeren kommunalen Kläranlagen. Schwerpunkte der Förderung bilden vier Vorhaben in Oberkirch mit Investitionen von insgesamt rund 780.000 Euro sowie drei Maßnahmen in Ottenhöfen mit einem Investitionsvolumen von rund 610.000 Euro. "Die mit den Fördergeldern ermöglichten Projekte sind ein wesentlicher Beitrag zur Ökologie in unserem ländlichen Raum", freut sich Landrat Frank Scherer über die Förderzusage des Landes. "Sie tragen darüber hinaus zur Stärkung der Infrastruktur und des Tourismus bei und ergänzen optimal unseren Bemühungen um den ländlich geprägten Standort Ortenau." Die Fördermittel stammen aus dem Programm "Finanzielle Unterstützung für Vorhaben zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum". Das Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Landratsamt Ortenaukreis unterstützt die Städte und Gemeinden bei der Antragstellung. Die jetzt bewilligten Gelder sind die zweite Fördertranche für das Jahr 2010. Bereits im Februar dieses Jahres hatte das Land rund 220.000 Euro in den Kreis überwiesen, um 32 Haushalte an die kommunalen Kläranlagen anzuschließen. Damit stellt das Land 2010 insgesamt rund 800.000 Euro für den Anschluss von 113 Haushalten bereit. "Die Gewässergüte der lokalen kleineren Fließgewässer wird dadurch deutlich verbessert", betont Bernhard Vetter, Leiter des Amtes für Wasserwirtschaft und Bodenschutz. Mit der Realisierung der nun bewilligten Projekte seien seit Beginn des Förderprogramms insgesamt 750 dezentrale Anlagen an zentrale kommunale Abwasseranlagen angeschlossen im Ortenaukreis angeschlossen worden, berichtet Vetter. Für die kommenden Jahre sei der Anschluss von rund 620 Anwesen mit derzeit dezentralen Anlagen an die öffentliche Kanalisation vorgesehen ist. Grundlage dafür bildeten die in Abstimmung zwischen den Kommunen und dem Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz erarbeiteten Abwasserbeseitigungskonzepte.