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Die Kommunale Arbeitsförderung im Landratsamt Ortenaukreis (KOA) blickt auf eine zufriedenstellende Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt im Bereich des Sozialgesetzbuch II zurück. Innerhalb der vergangenen 12 Monate haben 574 Jugendliche mit SGB II-Leistungsbezug eine Ausbildungsstelle gesucht. Ein großer Teil von ihnen konnte in eine Berufsausbildung einmünden – auch mit Unterstützung der Offenburger Arbeitsagentur, mit der die KOA in diesem Bereich kooperiert, um die ausbildungsreifen Jugendlichen in Ausbildungsstellen zu vermitteln. Zum Stichtag 30.09.2010 galten 110 und damit 19,2 Prozent der Ausbildungsplatzbewerber als unversorgt im Sinne der Ausbildungsmarktstatistik. Damit liegt die Zahl der noch suchenden Bewerber sogar knapp unter dem Vorjahreswert (114). Insbesondere aufgrund der im Rechtskreis des SGB II verstärkt auftretenden individuellen Defizite der Jugendlichen hat die KOA einen großen Teil derjenigen, die bislang keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, zwischenzeitlich in geeignete Arbeitsfördermaßnahmen vermittelt. Zu den zielgruppenspezifischen Jugendmaßnahmen gehören insbesondere die Förderung überbetrieblicher Ausbildungsplätze (BAE), ausbildungsbegleitende Hilfen (abH), die gestufte Ausbildung sowie eine Vielzahl regionaler Jugendprojekte. Letztere haben zum Ziel, die Ausbildungsreife der Teilnehmer zu verbessern oder sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz aktiv zu unterstützen. In diesen speziellen Jugendmaßnahmen befinden sich derzeit 182 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Da eine große Zahl Jugendlicher auch in herkömmliche, also nicht alterspezifische Maßnahmen einmündet, ist die Zahl jugendlicher Maßnahmeteilnehmer noch deutlich größer. Mit ihren zielgruppenspezifischen Programmen nutzt die KOA alle Möglichkeiten – auch außerhalb der klassischen Berufsausbildung –, um Jugendliche zu qualifizieren. Mit ihrem Angebot stellt die Kommunale Arbeitsförderung sicher, dass jeder arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene die Chance auf eine berufliche und damit auch soziale Integration erhält.