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Der Kreistag des Ortenaukreises hat in seiner heutigen Sitzung beschossen, das Projekt "Bürgerarbeit" im Ortenaukreis umzusetzen. Damit sollen in den kommenden drei Jahren kreisweit bis zu 250 Langzeitarbeitslose in zusätzliche freiwillige und niederschwellige Tätigkeiten im gemeinnützigen Bereich insbesondere bei den Städten und Gemeinden vermittelt werden. Der Kreis wird das vom Bund aufgelegte Projekt mit rund 100 Euro pro Bürgerarbeitsplatz und Monat bezuschussen.Die Koordination des Projekts "Bürgerarbeit" liegt bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA). Sie hatte mit einem Konzept ihr Interesse an dem Pilotprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bekundet und Mitte des Jahres den Zuschlag erhalten. Das Projekt "Bürgerarbeit" soll den Integrationsbemühungen vor Ort durch die Schaffung zusätzlicher Anreize für eine gute und konsequente Aktivierung von Langzeitarbeitslosen neue Impulse geben. Das Konzept der KOA sieht vor, aus einem Kreis von 750 Langzeitarbeitslosen nach einer sechsmonatigen sogenannten Aktivierungsphase 250 Personen in Bürgerarbeitsplätze zu vermitteln.Für jeden eingerichteten und besetzten Bürgerarbeitsplatz gewährt der Bund einen Gesamtzuschuss von 1.080 Euro monatlich als Festbetrag. Die Förderung bezieht sich auf eine Tätigkeit im Umfang von 30 Wochenstunden in gemeinnützigen und im öffentlichen Interesse liegenden Bereichen und erfolgt maximal für einen Zeitraum von 36 Monaten. "Insgesamt können so bis zu 9,72 Millionen Euro Bundeszuschuss in den Ortenaukreis geleitet werden", betont Sozialdezernent Georg Benz. Nach einer Vorabstimmung mit den Städten Lahr und Offenburg, in denen die überwiegende Zahl der Bürgerarbeitsplätze angesiedelt werden soll, wird dem Bundeszuschuss ein kommunaler Zuschuss von rund 200 Euro hinzugefügt. Den kommunalen Zuschuss tragen der Ortenaukreis und die anstellende Kommune jeweils zur Hälfte. Damit solle der Anreiz für Teilnehmer verbessert und ein Stundenlohn von 8.20 bis 8.40 Euro erreicht werden, der etwa im Bereich der Zeitarbeit liege, so Benz. Entgegen der ursprünglichen Absicht soll die Bürgerarbeit nicht auf die Städte Lahr und Offenburg beschränkt, sondern auf das gesamte Kreisgebiet ausgedehnt werden. Für die beiden Städte ist eine Mindestzahl von 100 Bürgerarbeitsplätzen vorgesehen, die übrigen 150 Plätze sind für alle weiteren Kommunen vorgesehen. Die Bürgerarbeit soll kreisweit zu den selben Konditionen angeboten und durchgeführt werden.