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Bei der Kommunalen Arbeitsförderung im Landratsamt Ortenaukreis (KOA) setzt sich der erfreuliche Trend der vergangenen Monate auch im Oktober 2010 weiter fort. Nachdem bereits in den Vormonaten ein deutlicher Rückgang der Fallzahlen verzeichnet werden konnte, sind diese auch im aktuellen Monat weiter gesunken: So hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vergleich zum September um 1,9 Prozent und die der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen um 1,6 Prozent abgenommen. Die Arbeitslosenzahl im Bereich des Sozialgesetzbuch II ist sogar um 4,3 Prozent zurückgegangen. Maßgeblich für den anhaltenden Rückgang der Arbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist die zunehmende Stabilisierung der Ortenauer Wirtschaft nach der Krise und die daraus resultierende Entspannung am Arbeitsmarkt. Auch wenn zum Jahresende saisonbedingt keine weitere Reduzierung der Fallzahlen erwartet werden kann, ist das positive Jahresergebnis bereits jetzt gesichert. Derzeit betreut die KOA 8.309 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 17.121 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 11.523 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.598 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 5.044 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.712 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 8.756. Hinzu kommen 2.767 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im September haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der KOA 118 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 56 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 138 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen, die durch Dritte durchgeführt wurden, oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 256 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.