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Die weit überwiegende Mehrheit der rund 6.000 Waffenbesitzer im Ortenaukreis hat nach einer schriftlichen Aufforderung durch die Waffenbehörde im Landratsamt Ortenaukreis im Zusammenhang mit der Änderung des Waffengesetzes Angaben über die Aufbewahrung ihrer Waffen gemacht. Von lediglich 51 Waffenbesitzern im Ortenaukreis gab es bisher keine Rückmeldung. Diese müssen jetzt mit einem Bußgeld rechnen, da sie trotz umfangreicher Information und mehrmaligem Anschreiben keinerlei Auskünfte über die sichere Aufbewahrung ihrer Waffen gemacht haben. Nachdem der Bund im Juli 2009 das Waffengesetz geändert hatte, hat die Waffenbehörde ab Herbst 2009 alle rund 6.000 Waffenbesitzer im Ortenaukreis angeschrieben, über die neue Regelung informiert und einen Nachweis über die sichere Aufbewahrung der Waffen verlangt. Die eingegangenen Rückmeldungen werden zur Zeit noch von der Waffenbehörde überprüft. Anfang Oktober dieses Jahres hat die Behörde rund 290 Waffenbesitzer zum wiederholten Male angeschrieben. 51 haben sich nach wie vor nicht bei der Waffenbehörde im Landratsamt Ortenaukreis gemeldet. "Diese Waffenbesitzer müssen nun mit einem Bußgeld rechnen", erläutert Melanie Jakob, Leiterin des Ordnungsamtes. Denn wer Waffen und Munition besitzt und der Behörde die für die Durchführung des Waffengesetzes erforderlichen Auskünfte nicht erteilt, handelt ordnungswidrig. Das Bußgeld kann laut Gesetz bis zu 10.000 Euro betragen. Außerdem müssen die 51 Waffenbesitzer jetzt mit einer kostenpflichtigen Vor-Ort-Kontrolle rechnen, so Jakob. Die Waffenbehörde im Landratsamt Ortenaukreis weist darauf hin, dass Waffenbesitzer, die ihre Waffen nicht wie laut Gesetz vorgeschrieben aufbewahren können oder dies aus Kostengründen nicht wollen, die Waffen von einem Büchsenmacher unbrauchbar machen lassen und dies der Waffenbehörde nachweisen können. Die Waffen können auch an andere Personen, die zum Waffenbesitz berechtigt sind, verkauft werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Waffen kostenlos bei der Waffenbehörde abzugeben. Die Waffen werden dann an die Landespolizeidirektionen zur Vernichtung weitergeleitet. Die Waffenbehörde hat 2010 bisher rund 640 Waffen entgegengenommen und diese anschließend vernichten lassen.