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Die Möglichkeiten und Grenzen der Erziehungsberatung im Umfeld Früher Hilfen standen im Mittelpunkt einer Fachtagung im Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg am Freitag, 26. November. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer überwiegend aus Erziehungsberatungsstellen waren der Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Baden-Württemberg e. V. gefolgt. Profilierte Vertreterinnen und Vertreter der Frühen Hilfen und der Erziehungsberatung in Deutschland beleuchteten die Rolle der Erziehungsberatung bei den Frühen Hilfen. Des weiteren stellten sie verschiedene Modelle vor, wie sich Erziehungsberatungsstellen in Baden-Württemberg bei den Frühen Hilfen beteiligen."Der frühestmöglichen Unterstützung von Kleinkindern und Familien in Form der Frühen Hilfen kommt im Ortenaukreis eine hohe Bedeutung zu. Dabei war uns von Anfang an die Verbindung mit bereits bestehenden und gut funktionierenden Strukturen ebenso wichtig wie die Verbindung mit möglichen Anschlusshilfen", erklärte der Sozialdezernent des Ortenaukreises Georg Benz. Mechthild Paul, Leiterin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen, berichtete über die Entwicklung und Dynamik der Frühen Hilfen in Deutschland und betonte, dass in einer engeren Kooperation mit Erziehungsberatungsstellen noch eine große Entwicklungschance der Frühen Hilfen liege. Im Ortenaukreis sei diese Kooperation bereits beispielhaft entwickelt.Der Vorsitzende der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung Ulrich Gerth wies darauf hin, dass in der Erziehungsberatung sowohl hohe fachliche Kompetenzen als auch gute strukturelle Voraussetzungen gegeben seien, um Familien mit Säuglingen und Kleinkindern in Belastungssituationen gut versorgen zu können. "Frühe Hilfen sind in der Erziehungsberatung genau am richtigen Ort", betonte er.Ullrich Böttinger, Projektleiter Frühe Hilfen im Ortenaukreis und Leiter der Erziehungsberatungsstelle in Lahr, berichtete von der erfolgreichen Arbeit der Frühen Hilfen im Ortenaukreis. "Die enge Anbindung der fünf neuen Fachstellen Frühe Hilfen an die Erziehungsberatungsstellen hat sich im ersten Jahr der Umsetzung der Frühen Hilfen bestens bewährt. Das Angebot nehmen die Eltern sehr gerne und in hohem Maße in Anspruch - bisher in über 300 Fällen", so Böttinger. Auch Vertreter des Zollernalbkreises, des Landkreises Esslingen und der Stadt Mannheim erläuterten praxisnah ihre Modelle für Frühe Hilfen.