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Die seit Anfang Oktober 2010 bestehende Vollsperrung der Brücke im Zuge der K 5356 über die Kinzig bei Steinach muss bis voraussichtlich Februar 2011 verlängert werden. Wie das Straßenbauamt im Landratsamt Ortenaukreis bereits Ende September mitgeteilt hatte, stellten sich im Verlauf der Baumarbeiten zusätzliche, im Vorfeld nicht erkennbare Schäden am Bauwerk heraus. Diese machen eine wesentlich umfangreichere Instandsetzung erforderlich als zunächst geplant. Unter anderem sei der Beton einschließlich der aufbetonierten Gehwege in einem erheblich schlechteren Zustand als von außen sichtbar, erläutert Roland Gäßler, Leiter des Straßenbauamtes im Landratsamt Ortenaukreis. Auch seien die im Brückenüberbau vorhandenen Spannglieder kaum vom Beton überdeckt und dadurch teilweise bereits angerostet. Aus diesem Grund musste das Straßenbauamt im Landratsamt Ortenaukreis das ursprünglich geplante Instandsetzungskonzept grundlegend überarbeiten. Die zusätzlichen Arbeiten machten eine Vollsperrung der Brücke notwendig, da unter halbseitiger Sperrung nicht genügend Arbeitsraum zur Verfügung stand. Bei Kenntnis des vollständigen Umfangs aller erforderlichen Arbeiten wurde die Aufhebung der Vollsperrung kurz vor Weihnachten anvisiert. Der unerwartet harte Wintereinbruch mache auch diese Zeitplanung jetzt zunichte, so Gäßler.Bis zur Aufhebung der Vollsperrung stehen nun noch folgende Arbeiten an: Schalen, Bewehren und Betonieren der Kappe Seite Haslach, Aufbringen der Abdichtung zwischen den Kappen und Einbau der Gussasphalt-Schutzschicht sowie der Asphalt­deckschicht. Auch die Geländer auf beiden Kappen müssen bei Freigabe der Brücke für den Verkehr montiert sein. Für diese Arbeiten sind nach Angaben der ausführenden Baufirma insgesamt noch etwa 15-20 Arbeitstage mit geeigneter Witterung notwendig. Zum Aufbringen der Abdichtung ist eine Oberflächentemperatur von 8°C erforderlich. Die Brücke muss bis zum Abschluss der genannten Arbeiten voll gesperrt bleiben, da ein ordnungsgemäßer Winterdienst auf dem freiliegenden Brückenbeton unter Verzicht auf das zu Betonschäden führende Streusalz nicht gewährleistet werden kann. Außerdem sind bei einer jetzigen Verkehrsfreigabe der Brücke auch mechanische Beschädigungen des freiliegenden Brückenbetons nicht auszuschließen. Wir sind uns der Auswirkungen der Vollsperrung bewusst und bedauern die Verzögerungen sowie die damit verbundenen Unannehmlichkeiten, so Gäßler. Verkehrsteilnehmer und die Anwohner bittet er um Verständnis und Geduld.