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Das Regierungspräsidium Freiburg hat nach Prüfung der durch die Deutsche Bahn AG vorgelegten Unterlagen heute bekannt gegeben, das Anhörungsverfahren für den Abschnitt Offenburg nicht weiterzuführen und alle Antragsunterlagen an die DB zurückzugeben.Landrat Frank Scherer (Ortenaukreis) erklärt hierzu: "Ich begrüße die Entscheidung des Regierungspräsidiums. Eine Planung muss im Interesse der Menschen und der Umwelt so fundiert sein, dass allen mit ihr einhergehenden Konflikten Rechnung getragen wird. Dies war bei den bisher von der Bahn für den Bereich Offenburg vorgelegten Planungen nicht der Fall. So hätten beispielsweise bei einer Realisierung des 3. und 4. Gleises entlang der schon bestehenden Bahnstrecke über 4.000 Offenburger Haushalte mit aktiven Lärmschutzmaßnahmen nicht effektiv geschützt werden können. Auch hätten die Planungen zu einer Zerschneidungswirkung für die Stadt mit einer massiven Beeinträchtigung des Ortsbildes geführt."Landrat Frank Scherer betonte weiterhin: "Die Stellungnahme des Regierungspräsidiums macht deutlich, dass die derzeit laufenden politischen Gespräche im Projektbeirat zwischen Bahn, Bund, Land und Region von großer Bedeutung sind. Am 8. Februar wird die von mir geleitete Arbeitsgruppe Cluster 3 dem Projektbeirat ein Pflichtenheft vorlegen, das der Bahn aufgibt, unter anderem auch die Machbarkeit eines Güterzugtunnels in Offenburg zu prüfen. Ich bin davon überzeugt, dass ein unter möglichst wenig Wohnbebauung verlaufender Tunnel in Offenburg die richtige Antwort auf die Frage nach der objektiv-besten Planung für diesen Bereich darstellt."