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Der Ortenaukreis wird einen Pflegestützpunkt in Offenburg mit vier weiteren Außenstellen in Achern, Kehl, Lahr und Haslach einrichten. Landrat Frank Scherer gab heute bei einem Gemeindebesuch in Haslach bekannt, dass die Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte (LAG) grünes Licht für die Konzeption des Ortenaukreises gegeben habe. Die Bewilligung sei für die nächsten Tage angekündigt. Noch in diesem Frühjahr wird der gemeinsam vom Ortenaukreis sowie den Kranken- und Pflegekassen getragene Pflegestützpunkt an den fünf Standorten die Arbeit aufnehmen. "Ich freu mich über die positive Entscheidung für einen Pflegestützpunkt Ortenaukreis. Damit können wir nun unsere Konzeption umsetzen, die allen Bürgerinnen und Bürger im Kreis kompetente und wohnortnahe Pflegeberatung zugänglich macht", sagte Scherer zu dem positiven Signal aus Stuttgart. Der Ortenaukreis wird einen von landesweit insgesamt 50 Pflegestützpunkten einrichten. Sie sind eine Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Angehörige, die sich mit dem Thema Pflege konfrontiert sehen. Die Pflegestützpunkte informieren neutral und kostenlos über die verschiedenen Angebote zur Pflege, beraten und begleiten die Betroffenen. Der Konzeption der Kreissozialverwaltung im Landratsamt Ortenaukreis mit einem Pflegestützpunkt an fünf Standorten hat der Sozialausschuss Mitte März 2010 zugestimmt. Die fünf Standorte sind die bereits bestehenden sogenannten Koordinierungsstellen der großen Kreisstädte Achern, Kehl, Lahr und Offenburg sowie Haslach für das Kinzigtal. Die Außenstelle in Achern wird zudem Sprechstunden in Oberkirch anbieten. Betroffenen stehe damit ein in Fragen der Pflege qualifiziertes und erfahrenes Personal zur Seite, das sich auch in den Versorgungsstrukturen der einzelnen Raumschaften sehr gut auskenne, so Sozialdezernent Georg Benz. Die Partner des Pflegestützpunkts sind der Ortenaukreis als geschäftsführender Träger, die Kranken- und Pflegekassen sowie die fünf bereits bestehenden Koordinierungsstellen. Die bisherigen Aufgaben der Koordinierungsstellen gehen in die Aufgaben der Pflegestützpunkte über, die nun auch eine umfassende Beratung zur Pflege anbieten. Mit einem Betrag von 45.000 Euro leistet der Bund eine Anschubfinanzierung für die sachliche Ausstattung eines Pflegestützpunktes. Die Kranken- und Pflegekassen sowie der Ortenaukreis teilen sich die laufenden Betriebskosten, die pauschal mit 80.000 Euro pro Jahr angesetzt sind, zu je einem Drittel.