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Entsprechend dem üblichen Trend zum Jahresbeginn ist die Zahl der Arbeitslosen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) im Januar 2011 um 3,6 Prozent auf 5.071 gestiegen. Diese Zunahme liegt deutlich unter der Steigerungsrate vom Januar 2010. Gegenüber dem Bestand im Vorjahresmonat ist sogar ein erheblicher Rückgang von minus 16,9 Prozent zu verzeichnen. Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Entwicklung keinesfalls als Trendwende auf dem Arbeitsmarkt zu interpretieren, sondern lediglich als Auswirkung saisonaler Einflussfaktoren. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften hat im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent abgenommen und die Zahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen stagniert (minus 0,03 Prozent). Da es sich bei diesen Veränderungsraten der Fallzahlen im aktuellen Monat – aus technischen Gründen – noch um vorläufige Werte handelt, erfolgt hierzu an dieser Stelle keine Bewertung. Derzeit betreut die KOA 8.268 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.986 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 11.435 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.551 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 5.071 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.451 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8.522. Hinzu kommen 2.913 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Januar haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der KOA 81 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 56 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 106 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen, aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen, die durch Dritte durchgeführt wurden, oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 187 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.