Hilfsnavigation

  • Winter in Offenburg.
  • Wir beraten Sie gerne.
  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Kulinarische Ortenau.
Im Oberwolfacher "Königswald" bietet sich Skilangläufern der Loipe auf dem Schwarzenbruch bei attraktiven Schneeverhältnissen derzeit ein schöner Blick nach Südwesten Richtung Oberwolfach, Kreuzsatttel, Brandenkopf und bei guter Sicht bis in die Rheinebene. Durch eine im vergangenen Herbst vom Amt für Landwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis durchgeführte planmäßige Holzernte ist dort ein schöner, neuer Aussichtspunkt entstanden. Die Aussicht wird für die nächsten sechs bis acht Jahre erhalten bleiben und dann allmählich wieder mit Wald zuwachsen. Revierleiter Markus Schätzle hat diese reguläre Holzerntemaßnahme im Auftrag der Gemeinde Oberwolfach durchgeführt und ist selbst als aktiver Langläufer von den positiven "Nebenwirkungen" für Mensch und Natur begeistert: "Wir haben die meisten Bäume, die näher als zwei bis drei Meter an der Wegkante standen, entnommen um mehr Licht auf den Weg zu bringen. Der Weg kann dadurch im Sommer bei großen Niederschlägen besser abtrocknen und nimmt beim Schwerlastverkehr der Holzabfuhr weniger Schäden." Im Winter hatte die starke Überschirmung früher oft dazu geführt, dass auf der Loipenstrecke durch den Oberwolfacher Gemeindewald trotz ausreichender Schneefälle nur eine qualitativ unbefriedigende Spur präpariert werden konnte. Der Grund: der Schnee blieb auf den Ästen der Bäume liegen und bedeckte nicht die Steine am Boden. Die entnommenen Bäume waren zum größten Teil schadhaft und hätten in naher Zukunft auch ein erhöhtes Risiko für die Verkehrssicherung bedeutet. Bei heutigen Ernteeinsätzen können mit der breiteren Wegtrasse und dem wendigen Forstkran Schäden am Bestand weitgehend vermieden werden. "Die Langlauf-Bedingungen sind auf dem freigehauenen Teilstück zur Zeit sehr gut und der Unterschied der Qualität der Loipe auf dem bereits aufgehauenen Stück im Vergleich zur Situation vor dem Lichtraumfreihieb ist gewaltig" freut sich Schätzle. Überdies lässt das Licht in dem ansonsten dunklen Nadelwald an der Wegböschung auch sonnen- und wärmeliebende Kraut- und Strauchpflanzen gedeihen und sorgt somit für eine Bereicherung der Artenvielfalt. Das wissen auch die Tiere des Waldes zu schätzen, die für schmackhafte Kräuter auch gerne einmal den Schutz des dichten Jungwuchses im Wald verlassen und so mit Glück auch an den Wegen beobachtet werden können.