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Um die Umwelt zu schützen, sollten im Ortenaukreis Altmedikamente bei der Problemstoffsammlung abgegeben und nicht wie in anderen Landkreisen üblich in der Grauen Hausmülltonne entsorgt werden. Wie der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Ortenaukreises mitteilt, wird im Ortenaukreis der Inhalt der Grauen Tonnen nicht verbrannt, sondern in der Mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage in Ringsheim behandelt und verwertet. Die Anlage vermischt den Müll nach einer mechanischen Vorsortierung zunächst mit Wasser, um organische Inhaltsstoffe zu lösen. Aus diesem Wasser wird anschließend Biogas erzeugt. Nach mehrfacher Verwendung und der Klärung in einer betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlage gelangt es über die Kanalisation in die Kläranlage Kappel. "Manche wasserlösliche Inhaltsstoffe von Medikamenten lassen sich aus dem Abwasser nicht mehr hundertprozentig entfernen. Sie könnten so in die Gewässer gelangen. Aus diesem Grund dürfen Altmedikamente auch nicht in den Ausguss gekippt werden. Der beste Entsorgungsweg für Altmedikamente ist im Ortenaukreis die kostenlose Abgabe bei der Problemstoffsammlung. Die dort erfassten Altmedikamente werden in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt", so Carolin Schneider, Abfallberaterin beim Landratsamt Ortenaukreis. Auch manche Apotheken nehmen Altmedikamente zurück. Apotheken, die diesen Service anbieten, können die Altmedikamente ebenfalls kostenlos über die Problemstoffsammlung entsorgen. Zur Rücknahme sind sie jedoch rechtlich nicht verpflichtet. Alle Problemstoffsammeltermine sind auf der Rückseite des Abfallabfuhrkalenders 2011 und auf der Homepage des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis () aufgelistet. Weiter Auskünfte zu Altmedikamenten und zur Problemstoffsammlung gibt es bei den Abfallberatern des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis, Tel. 0781 805 9600, .