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Die 112 ist eine europaweite einheitliche Notrufnummer, über die in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren europäischen Ländern Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste erreicht und alarmiert werden können. Mit dem so genannten ‚Euro-Notruf 112’ erreicht der Anrufer jederzeit eine Notrufannahmestelle, die je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst alarmiert und damit für schnellstmögliche Hilfe sorgt.Im Ortenaukreis kommen die Notrufe in der integrierten Leitstelle Ortenau für Feuerwehr und Rettungsdienst in Offenburg an. "Wir haben rund 60.000 Einsätze im vergangenen Jahr in die Wege geleitet", berichtet Georg Santl, Leiter der Ortenauer Leitstelle. "Ein Mehrfaches davon ist an Anrufen eingegangen, da wir zum gleichen Notfall häufig mehrere Meldungen erhalten". Rund die Hälfte der Einsätze seien Einsätze der Notfallrettung, die andere Hälfte Krankentransporte gewesen. Die Feuerwehr sei etwa 3000 Mal ausgerückt. Neben dem Euro-Notruf 112 sind auch die nationalen Notrufnummern gültig, etwa in Deutschland der Polizei-Notruf 110. Damit die europaweit gültige 112 sich fest in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger verankert, hat die EU den 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs erklärt, der an diesem Freitag nunmehr zum dritten Mal stattfindet.Einer von der EU veröffentlichten Studie zufolge seien 2009 lediglich ein Viertel aller EU-Bürger über die gebührenfreie, europaweit einheitliche Notrufnummer 112 informiert gewesen. In Deutschland hätten damals zwar 75 Prozent der Befragten die Nummer gekannt. Es sei aber nur 18 Prozent bewusst gewesen, dass die 112 europaweit gelte. Das Verbreitungsgebiet umfasst neben den 27 EU-Mitgliedstaaten auch die Türkei, die Schweiz, Serbien, Island, die Färöer-Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino. "Dieser große Geltungsbereich ist ein wichtiger Service, der in Extremsituationen Leben retten kann", so Santl. Die Notrufe können von jedem Telefon, egal ob Festnetz oder Mobilfunknetz, ohne Vorwahl abgesetzt werden. Bei Überlastung der Netze werden Notrufe 112 priorisiert, das heißt, andere Verbindungen eventuell getrennt, um den Notruf absetzen zu können. Außerdem werden Informationen zum Standort und der Name des Telefonhalters automatisch an die Leitstelle übermittelt, um eine schnelle Ortung eines potentiellen Unfallopfers zu erleichtern.