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Am 27. März sind rund 300.000 Ortenauerinnen und Ortenauer zur Wahl des 15. Landtags von Baden-Württemberg aufgerufen. In den drei im Ortenaukreis gelegenen Wahlkreisen Lahr, Offenburg und Kehl sind rund 300 Wahllokale von 8 bis 18 Uhr durchgehend geöffnet, damit alle Wahlberechtigten am Wohnort ihre Stimme abgeben können. Wer am Wahlsonntag verreist ist oder aus anderen Gründen nicht in sein Wahllokal gehen kann, hat die Möglichkeit der Briefwahl. "Jeder Wahlberechtigte kann problemlos auf Antrag von seiner Wohnortgemeinde Briefwahlunterlagen mit leicht verständlichen Hinweisen zur Briefwahl erhalten", betont Kreiswahlleiter Franz Seiser, Dezernent im Landratsamt Ortenaukreis. Die Behörde koordiniert die Wahlvorbereitungen und sogt für eine reibungslose Durchführung der Wahl im Landkreis. Bei der Briefwahl besonders wichtig sei, dass die Wahlbriefe rechtzeitig, spätestens aber am Wahlsonntag, 27. März 2011, 18 Uhr, bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse vorliegen. Nur dann zähle die Stimme mit. Wird der Wahlbrief per Post verschickt, sollte er innerhalb des Bundesgebiets spätestens am 24. März 2011, bei entfernter liegenden Orten noch früher aufgegeben werden. Wer per Briefwahl abstimmen will, muss bei seinem zuständigen Bürgermeisteramt schriftlich (auch per Fax bzw. E-Mail) oder mündlich (nicht aber telefonisch) ein Wahlschein und die Briefwahlunterlagen beantragen. Um Briefwahlunterlagen für eine andere Person zu beantragen oder abzuholen, benötigt man eine schriftliche Vollmacht. Diese ist auch zwischen Eheleuten und sonstigen Familienangehörigen erforderlich. Briefwähler sollten auch die Hinweise in den Unterlagen sorgfältig beachten. Insbesondere müssen sie die eidesstattliche Versicherung über die persönliche Stimmabgabe unterschreiben. Die eidesstattliche Versicherung darf nicht vom Wahlschein getrennt werden. Wahlberechtigt sind Deutsche, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in Baden-Württemberg ihre Wohnung oder ihre Hauptwohnung haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, auch sogenannte EU-Bürger, sind – anders als bei Europa- und Kommunalwahlen – bei der Landtagswahl nicht wahlberechtigt. Zur Landtagswahl treten in den drei Ortenauer Wahlkreisen insgesamt 25 Kandidaten aus neun Parteien an. Auf den Stimmzetteln sind die derzeit im Landtag vertretenen Parteien nach ihren Stimmenzahlen bei der letzten Landtagswahl (CDU, SPD, GRÜNE, FDP), dann die weiteren Parteien in der alphabetischen Reihenfolge ihrer ausgeschriebenen Parteinamen aufgeführt. Jeder Wähler hat eine Stimme, die für einen Wahlvorschlag abgegeben werden kann. Die Stimmabgabe erfasst auch einen von den Parteien nominierten Ersatzbewerber; dieser rückt bei einem späteren Ausscheiden des gewählten Erstbewerbers aus dem Landtag an dessen Stelle. Um jeden Zweifel auszuschließen, sollte bei der Stimmabgabe ein Kreuz (x) in den Kreis des Wahlvorschlags eingesetzt werden, der die Stimme erhalten soll. Blinde oder sehbehinderte Wähler können sich zur Kennzeichnung des Stimmzettels auch einer Stimmzettelschablone bedienen. Der Wahlvorschlag, für den die Stimme abgegeben wird, darf nicht geändert werden, also auch nicht etwa durch Streichung von Personen. Es dürfen auch keine Vorbehalte oder beleidigende oder auf die Person des Wählers oder der Wählerin hinweisende Zusätze angefügt werden. Andernfalls ist die Stimme ungültig.