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Das Ortenau Klinikum in Kehl ist baulich für die Zukunft gerüstet. Mit der Fertigstellung des neuen Westflügels und dem Umbau des Altbaus ist die seit 1997 in mehreren Abschnitten vollzogene Modernisierung des Hauses jetzt abgeschlossen. Finanzminister Willi Stächele, Landrat Frank Scherer und weitere zahlreiche Gäste übergaben heute bei einer Feierstunde in der Jeremia-Kapelle des Kehler Klinikums den neuen Gebäudekomplex seiner Bestimmung. Für den Neubau des Funktionsbaus West und die Sanierung des Altbaus hat der Ortenaukreis 14,4 Millionen Euro investiert. Davon hat das Land Baden-Württemberg 9,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.Finanzminister Willi Stächele stellte die Bedeutung der Investition für die Gesundheitsversorgung in der Kehler Region in den Mittelpunkt seiner Rede. "Ich bin sicher: Der Landeszuschuss von 9,6 Millionen für den Neubau des Westflügels im Ortenau Klinikum Kehl hilft, das Krankenhaus optimal für die Zukunft zu rüsten, und ist gleichzeitig eine Anerkennung der Leistungsfähigkeit des Klinikums", sagte Stächele. Das Kehler Haus sei ein Beispiel dafür, dass die Krankenhausversorgung in Baden-Württemberg im Bundesvergleich einen Spitzenplatz einnehme. Durch gezielten Einsatz von Landesmitteln in Höhe von über 330 Millionen Euro jährlich sorge Baden-Württemberg für bundesweit anerkannte Krankenhausstrukturen. Im Rahmen der Konjunkturprogramme seien noch einmal 175 Millionen Euro für die Förderung von 25 Krankenhäusern bereitgestellt worden. "Mit diesen Mitteln konnten wir in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten erstklassige Medizin für alle sichern und so gestärkt aus der zurückliegenden Wirtschaftskrise herausgehen", unterstrich der Finanzminister."Der neue Funktionsbau und die dadurch mögliche Neustrukturierung des Hauses markiert einen Aufbruch in die Zukunft unter optimalen Bedingungen. Die nun "generalsanierte" Klinik in Kehl bietet eine sehr gute medizinische Versorgung und einen hervorragenden Komfort", betonte Landrat Frank Scherer. Der Landrat dankte dem Land Baden-Württemberg für die finanzielle Förderung des Klinikausbaus. Seit 1997 hätten das Land und der Ortenaukreis insgesamt rund 30 Millionen Euro in Kehl investiert. Damit bekenne sich das Land, der Kreistag und das Ortenau Klinikum klar und deutlich zur stationären Versorgung der Ortenauerinnen und Ortenauer in der Fläche an dezentralen Standorten, so Scherer.Der jetzt fertiggestellte Bauabschnitt war im Frühjahr 2009 begonnen worden. Große Teile des alten Westflügels aus dem Jahr 1914 wurden abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. In dem neuen Gebäude wurde insbesondere die Zentrale Notaufnahme und die Aufnahmestation für das Gesamthaus mit den erforderlichen Nebenräumen geschaffen. Ein OP-Bereich mit zwei aseptischen OP-Sälen, eine neue Intensivstation und der bisher nicht vorhandene Aufwachraum sind ebenfalls entstanden. Darüber hinaus sind im Neubau die Speisenversorgung mit Cafeteria, die Zufahrt für Liegendkranke und die Technikzentrale untergebracht. Nach dem Umbau des angrenzenden Altbaus sind jetzt verschiedene Funktionsbereiche optimal an das Haupthaus angebunden, die Wegeführung ist optimiert und die Orientierung im Klinikum Kehl erheblich verbessert. Auch wurden die Räumlichkeiten der Funktionsdiagnostik den heutigen Anforderungen angepasst und die Arztzimmer in einen zeitgemäßen funktionalen Stand gebracht. Der modernisierte alte OP-Bereich wird künftig für ambulante und kleinere stationäre Eingriffe genutzt.