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Im Wettbewerb "Soziales Miteinander im Ortenaukreis" stellten Landrat Frank Scherer, Juliane Weerenbeck, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Ortenaukreis, und Jürgen Nowak, Bürgermeister der Gemeinde Oberwolfach, heute im Landratsamt Ortenaukreis die Preisträger vor. Den Wettbewerb hatte der Unterausschuss Ländlicher Raum des Ortenaukreises als ein Projekt im Rahmen seiner Gesamtstrategie entwickelt. Der Initiator und Schirmherr Landrat Frank Scherer sowie die verantwortlichen Projektpaten Weerenbeck und Nowak haben drei von 26 eingereichten Projekten mit einer Urkunde und einem Geldpreis prämiert. Gewonnen haben ein naturpädagogisches sowie ein generationenübergreifendes Projekt und eine Initiative, die sich an Senioren oder einsam lebende Menschen richtet. Gerade im Ländlichen Raum habe das bürgerschaftliche Engagement eine große Bedeutung. Die nachbarschaftliche Hilfe, die gegenseitige Unterstützung der Bürger, das Einstehen für den Schwachen, die Bereitschaft, etwas für den Nächsten zu tun, ohne materiellen Lohn dafür zu erwarten, seien tragende Säulen eines gelungenen Miteinanders, betonte der Landrat. "Der Wettbewerb war ein großer Erfolg, der bereits vorhandenes bürgerschaftliches Engagement sichtbar gemacht hat. Ich wünsche mir, dass diese Vorbilder kreisweit Nachahmer finden. Dieser Gedanke der Vernetzung und Verbreitung ist unser Schlüssel zum Erfolg. So tragen wir zum Wohl unserer Bürger im gesamten Ortenaukreis bei", sagte Frank Scherer zur Bedeutung des Wettbewerbs für den Standort Ortenau. Auch die beiden Projektpaten zogen eine positive Bilanz: "Der Wettbewerb hat unsere Erwartungen erfüllt. Wir waren von der Qualität der eingegangenen Antragprojekte beeindruckt und danken den Verantwortlichen für ihren Mut, dass sie sich dem Votum der Jury gestellt haben." Die eingereichten Projekte spiegeln, so die Projektpaten weiter, eine große Bandbreite ehrenamtlichen Wirkens quer durch alle denkbaren Themen und für alle Generationen wieder. Der Wettbewerb habe klar gezeigt , dass in der Ortenau schon jetzt viele großartige Ideen der Hilfe durch konkret erfolgreiche Projekte mit starkem bürgerschaftlichen Engagements realisiert worden seien. Diese könnten auch anderen Städten und Gemeinden im Ortenaukreis als Beispiel dienen. Den ersten Platz im Wettbewerb belegte das Projekt "Gärtnern macht Stark" des Naturzentrums Rheinauen der Gemeinde Rust. Das Projekt stärkt durch gemeinsame gärtnerische Arbeit und die damit verbundenen Erfolgserlebnisse die Teamfähigkeit und das Selbstvertrauen von Schülerinnen und Schülern. Auf Platz zwei folgte das Projekt "SoNo Soziales Netzwerk Ortenberg" des gleichnamigen Vereins, dessen Ziel es ist, nach dem Motto "Ganzes Dorf unterstützt den Generationenvertrag" die bestehenden familiären und nachbarschaftlichen Netze zu unterstützen und zu ergänzen. Mit dem dritten Platz wurde Klaus Huber aus Achern für das Projekt "Iss gemeinsam" ausgezeichnet. Diese Initiative ermutigt allein und einsam lebende Menschen, gerade auch Senioren, aufeinander zuzugehen, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Der Wettbewerb "Soziales Miteinander im Ortenaukreis" war im Herbst vergangenen Jahres ausgelobt worden. Gesucht wurden Projekte, die in besonderer Weise das soziale Miteinander im Landkreis unterstützen und fördern. Eine Fachjury bewertete die Wettbewerbsprojekte nach folgenden Kriterien: kleiner Aufwand bei großer Wirkung, Passgenauigkeit auf die Zielgruppe sowie übertragbarkeit und Berücksichtigung der Besonderheiten des ländlichen Raumes. Die Vorstellung der Preisträger fand im Rahmen eines Fachtags statt. Er bot den Gästen die Möglichkeit sich über die Siegerprojekte und sieben weitere Initiativen bei einem Markt der Möglichkeiten zu informieren sowie einen Fachvortrag über bürgerschaftliches Engagement zu besuchen.