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Die Belästigungen rund um die Sperrmüllabfuhr möchte der Ortenaukreis für seine Bürgerinnen und Bürger weit möglichst eindämmen. Insbesondere die Wochenend- und Feiertagsruhe soll von Störungen verschont bleiben. Deshalb wird der Sperrmüll zum einen nur noch einmal im Jahr abgeholt. Zum anderen beschränken sich die Abfuhrtage auf einen Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag. Tabu für die Sperrmüllabfuhr bleiben auch in diesem Jahr Montage, Freitage sowie Tage vor und nach Feiertagen. Die Erfahrungen des im Jahr 2010 gestarteten Großversuchs, diese Tage zu meiden, seien durchweg positiv, berichtete Martin Roll, Geschäftsführer des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis heute im Landratsamt Ortenaukreis vor dem Ausschuss für Umwelt und Technik. Der Versuch, den Bürgerinnen und Bürgern die Wochenend- und Feiertagsruhe zu sichern und die Straßen in den Städten und Gemeinden über diese Tage frei von Sperrmüll zu halten, sei erfolgreich verlaufen. "Wir haben im Vergleich zu den Vorjahren keine nennenswerten Reklamationen oder Beschwerden erhalten", erklärte Roll. Allerdings seien nach wie vor zahlreiche Sperrmüllsammler aktiv. Der erhoffte Nebeneffekt, dass der Sperrmüll entlang der Straßen weniger nach Brauchbarem durchwühlt werde, sei ausgeblieben, bedauerte der Geschäftsführer. Da der Ortenaukreis seit 2007 den Sperrmüll an den Straßen nur noch einmal im Jahr einsammelt, hat er im Gegenzug die Anzahl der Deponien, die Sperrmüll annehmen, in den vergangenen Jahren auf elf erhöht. Auch diese Änderung hat sich laut Roll bewährt. Die Möglichkeit, Sperrmüll jederzeit kostenlos abzugeben, nutzen immer mehr Anlieferer, darunter auch Dienstleistungsunternehmen, die Sperrmüll auf Abruf entsorgen. Eine Übersicht dieser privaten Unternehmen lässt sich auf der Homepage des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft () abrufen. Die Kunden müssen den Dienstleistern lediglich die Transportkosten und die Zeit zum Be- und Entladen bezahlen, da die Deponien sämtlichen angelieferten Sperrmüll gebührenfrei entgegennehmen.