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Seit Beginn dieser Woche verzeichnet das Gesundheitsamt im Landratsamt Ortenaukreis eine rasch ansteigende Zahl an Masernerkrankungen, die sich auf die Schüler einer Schule im Ortenaukreis konzentrieren. Bisher sind in der Schule 34 Fälle aufgetreten. "Im Einvernehmen mit der Schulleitung haben wir den Unterricht bis zu den Osterferien ausgesetzt, um eine Weiterverbreitung einzuschränken", so Dr. Thomas Wolf, Arzt beim Gesundheitsamt. Wie Wolf berichtet, sei der Masernausbruch im Ortenaukreis kein Einzelfall. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes wurden in Baden-Württemberg seit Anfang des Jahres siebenmal so viele Fälle gemeldet wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Masern sind eine typische Erkrankung des Kindesalters, die mit einem Ausschlag und hohem Fieber einhergehen. Allerdings können auch Erwachsene betroffen sein. Gefürchtet sind Komplikationen wie Mittelohrentzündung, Lungenentzündung und im schlimmsten Fall auch eine Enzephalitis, also eine Entzündung des Gehirns, die mit einer hohen Sterblichkeit einher geht. Masern werden durch Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragen und sind dabei hoch ansteckend. Die Ansteckungsfähigkeit besteht auch schon vor Auftreten des Ausschlages, sodass nur die Impfung einen sicheren Schutz gegen die Erkrankung bietet. Diese sollte bei allen Kindern zweimal zwischen dem 11. und 23. Lebensmonat durchgeführt werden. Auch für Erwachsene, die nach 1970 geboren sind, empfiehlt das Gesundheitsamt eine Impfung, sofern diese bisher noch nicht erfolgt oder der Impfstatus unklar ist.