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Im April 2011 ist ein erneut ein Rückgang der Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) zu verzeichnen: Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,8 Prozent und die Zahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen um 1,3 Prozent abgenommen. Die Arbeitslosenzahl im Bereich des SGB II ist um 1,7 Prozent zurückgegangen.Damit hat sich die positive Entwicklung der vergangenen Monate auch im April fortgesetzt. Stärker als in den Vormonaten, wurde der jüngste Rückgang der Fallzahlen durch einen Wiederanstieg an Arbeitsvermittlungen geprägt. Dies stimmt zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Jahres, da die Ursache für das niedrige Niveau an Arbeitsmarktintegrationen seit Herbst vergangenen Jahres nicht nur mit saisonalen Einflussfaktoren, sondern auch mit einem immer geringeren Angebot an Arbeitsplätzen für einfache Tätigkeiten begründet wurde. Derzeit betreut die KOA 8.247 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.802 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 11.294 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.508 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.915 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.560 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8.475. Hinzu kommen 2.819 reine Leistungsbezieher, die zum Beispiel als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im April haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der KOA 146 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 85 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 187 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen, die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 333 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden – dies ist der höchste Wert seit über einem halben Jahr.