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über die Bedeutung der Jugendämter, deren Aufgaben und Leistungen sprach gestern Familienministerin Dr. Kristina Schröder bei einer Veranstaltung in Berlin. Sie eröffnete damit die bundesweite Kampagne "Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt." Zum Auftakt der Kampagne hatte das Jugendamt des Ortenaukreises als eines von zehn Jugendämtern aus dem gesamten Bundesgebiet die Gelegenheit, an einem Stand die Familienministerin über das Familienberatungsprogramm des Ortenaukreises zu informieren.Das Familienberatungsprogramm habe sich seit seines Bestehens 1985 als sehr wirksam erwiesen und landes- und bundesweit Beachtung gefunden. Es trage mit dazu bei, dass sich im Ortenaukreis die Zahl der Kinder in Heimerziehung nach wie vor auf niedrigem Niveau bewegt, erklärten Andreas Linse und Susanne Ziese vom Jugendamt des Ortenaukreises. "Dieses Beispiel gelingender Arbeit in unserem Jugendamt war sicherlich ausschlaggebend dafür, dass wir nach Berlin eingeladen wurden", so Linse. Bei ihrem Rundgang überzeugte sich auch Kristina Schröder vom Erfolg des Ortenauer Programms. "Dass zwei Fachleute, eine Frau und ein Mann, eine Familie beraten und unsere Beratung in der Regel in vertrauter Umgebung zu Hause stattfindet, weckte großes Interesses bei der Ministerin", berichten Ziese und Linse."Die Arbeit der Jugendämter ist unverzichtbar, damit alle Eltern und Kinder die Chance haben, sicher, gesund und glücklich zusammenzuleben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten Kinder, Jugendliche und Eltern in schwierigen Situationen mit qualifizierten Leistungs- und Beratungsangeboten in den unterschiedlichen Lebensphasen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass möglichst alle Eltern in die Lage versetzt werden, die alltäglichen Herausforderungen der Erziehung meistern zu können", sagte die Familienministerin. Sie bedauerte, dass die Gesellschaft die gute Arbeit, die in den Jugendämtern geleistet werde, viel zu wenig beachte.Die rund 600 Jugendämter in Deutschland setzen auf vorbeugende, familienunterstützende Angebote, die dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für Familien zu schaffen. Von der Organisation einer qualitätsvollen Kinderbetreuung über die Erziehungsberatung, den Schutz des Kindeswohls und die Förderung von Jugendlichen bis hin zur Schaffung einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt: Die Jugendämter sind in vielfältiger Weise für die Bildung, Beratung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern verantwortlich. "Die Fachkräfte in den Jugendämtern sind Profis für alle Fragen rund um die Erziehung. Viele Leistungen der Jugendämter sind in der öffentlichkeit aber wenig bekannt. Unsere Aktionswochen laden Eltern, Kinder und Jugendliche dazu ein, die Arbeit der Jugendämter kennen zu lernen und die zahlreichen Angebote zu nutzen", berichtet Birgit Zeller, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAG Landesjugendämter).Die Kampagne der BAG Landesjugendämter in Kooperation mit den kommunalen Jugendämtern und dem Familienministerium umfasst Aktionswochen bis zum 8. Juni. An diesem Tag bildet der 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart den offiziellen Abschluss. Mit der Kampagne möchten die Jugendämter auf ihre Kompetenzen und Leistungen in der öffentlichkeit hinweisen. Während der Aktionswochen wird das Jugendamt in wöchentlichen Berichten über Schwerpunkte seiner Arbeit informieren. Geplant sind die Themen Vormundschaften und Beistandschaften, Jugendschutz und neue Medien, Heimerziehung, Vollzeit- und Bereitschaftspflege sowie Trennungs- und Scheidungsberatung. Weitere Informationen zur Kampagne bietet auch die Internetseite .