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Bei ihrem halbjährlichen Austausch diskutierten Landrat Frank Scherer und Vertreter der Liga der freien Wohlfahrtsverbände im Landratsamt Ortenaukreis grundsätzliche Fragen der Zusammenarbeit. "Wir möchten die enge Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt Ortenaukreis und den Mitgliedsverbänden der Liga weiterhin fortsetzen und die Wohlfahrtsverbände in die Wahrnehmung der sozialen Aufgaben mit einbeziehen", sagte Landrat Frank Scherer. Eine gute soziale Versorgung der Menschen im Ortenaukreis liege im gemeinsamen Interesse von Kreisverwaltung und Liga, betonten sowohl Scherer als auch die Liga-Vertreter Stephanie Schulz, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Juliane Weerenbeck, Diakonisches Werk, Edmund Taller, Arbeiterwohlfahrt, und Alfred Armbruster, Deutsches Rotes Kreuz. Der Landrat versicherte, dass der Ortenaukreis nach dem Grundsatz der Subsidiarität auch in Zukunft prüfen werde, welche neuen Aufgaben er gerade im Sozial-, Jugend- und Asylbereich an die Wohlfahrtsverbände übertragen könne.Des Weiteren sprach der Landrat den Fachkräftemangel im Bereich Pflege und Erziehung an. Die Sozialplaner rechnen damit, dass die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent ansteigt und sich damit der Bedarf an Pflegekräften entsprechend erhöht. "Zur Zeit herrscht noch kein Pflegenotstand, doch der Ortenaukreis hat das Problem erkannt und setzt bereits auf gegensteuernde Maßnahmen", erklärte der Landrat den Vorstandsmitgliedern der Liga. So biete die Kommunale Arbeitsförderung Kurse für Pflegehelferinnen und -helfer an. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit wende sich der Kreis auch an das Land Baden-Württemberg mit dem Anliegen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich Helfer in einer gestuften Ausbildung auch zu Fachkräften qualifizieren können. Der Landrat und die Liga-Vertreter bekräftigten ihre gemeinsame Verantwortung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen. Die Wohlfahrtsverbände und der Ortenaukreis wollen sich in ihren Bemühungen um eine künftig ausreichende Zahl von Fachkräften gegenseitig unterstützen, so die Gesprächspartner. Bei den Erzieherinnen und Erziehern sei der Fachkräftemarkt ebenfalls angespannt. Als Gründe hierfür sieht Scherer den Ausbau der Kinderkrippen und die schlechte Bezahlung, die nach wie vor Männer davon abhalte diesen Beruf zu ergreifen. Zudem sei der Personalmarkt auch dadurch begrenzt, dass viele Erzieherinnen in Teilzeit arbeiten, um sich gleichzeitig der Familie und der Kindererziehung widmen zu können.