Hilfsnavigation

  • Tulpen
  • Straßenmeister des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Kulinarische Ortenau.
  • Fachkräfte helfen Ihnen bei privaten wie beruflichen Fragen.
Im Ortenaukreis gibt es rund 330 Obdachlose, die in einer von den Gemeinden zur Verfügung gestellten Unterkunft leben und auf Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder der Sozialhilfe angewiesen sind. Dies geht aus einem Bericht hervor, den die Kreisverwaltung heute dem Sozialausschuss des Ortenaukreises vorgelegt hat. Neben der finanziellen Leistungserbringung unterstützt der Ortenaukreis die Betroffenen auch durch Beratung. Die Zahl der Frauen unter den Obdachlosen nimmt nicht nur landesweit, sondern auch im Ortenaukreis zu, wenngleich der Anteil der Männer deutlich überwiegt, so der Bericht. So ist etwa im Offenburger Wohnheim St. Ursula jeder vierte Bewohner eine Frau. Oberstes Ziel der Beratung und Betreuung ist es, dass Obdachlose oder von Obdachlosigkeit bedrohte Personen einen angemessenen Wohnraum finden und behalten können. Die Großen Kreisstädte bieten neben Unterkünften für Wohnungslose in Zusammenarbeit mit freien Trägern weitere Aktivitäten an, um die Situation für Wohnungslose zu verbessern. über Streetwork hinaus besuchen Mitarbeiter der Städte oder etwa der AGJ (Arbeitsgemeinschaft für Gefährdetenhilfe und Jugendschutz in der Erzdiözese Freiburg e. V.) die Wohnheime und kümmern sich um die Belange der dort lebenden Personen, wobei Frauen beispielsweise in Kehl in speziellen Notunterkünften eine gesonderte Betreuung erfahren. In Lahr gibt es die Tagesstätte "Café Löffel", die präventive Arbeit leistet, in Achern einen Runden Tisch, der in Fragen zur Obdachlosigkeit berät. In Offenburg im St.-Ursula-Heim betreiben der Landkreis und die AGJ eine Anlaufstelle, die den Obdachlosen bei ihren Fragen und Problemen weiterhilft. Ein Arbeitskreis Obdachlosenhilfe koordiniert die bestehenden Hilfsangebote.In der Kreisverwaltung arbeiten alle beteiligten Fachämter wie Kommunale Arbeitsförderung, Sozialamt , Jugendamt, oder Kommunaler Sozialer Dienst eng zusammen, um die Situation der Obdachlosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen zu verbessern. "Unser oberstes Ziel ist, Obdachlosigkeit von vorne herein zu vermeiden. Dazu wie auch zur Unterstützung obdachlos gewordener Menschen machen Kommunen, freie Träger und der Ortenaukreis gute Leistungs- und Betreuungsangebote, die es gilt, weiterzuentwickeln und zu vernetzen. Zusätzliche finanzielle Mittel etwa für Betreuungspersonal stehen leider nicht zur Verfügung. ", erklärt der Sozialdezernent des Ortenaukreises Georg Benz. Der Kreis bezuschusst die Angebote der Freien Träger mit jährlich annähernd 200.000 Euro.