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Landrat Frank Scherer hat in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik angekündigt, dass er den Kreistag des Ortenaukreises mit einer Resolution zum elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim befassen wird. Die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima habe gezeigt, dass ein technisch hochentwickeltes Land wie Japan eine nukleare Katastrophe mit enormen Schäden für Mensch und Natur nicht habe verhindern können. 25 Jahre nach Tschernobyl bedeute die Katastrophe von Fukushima eine neue Zäsur, sagte Scherer. Die EU und die Bundesregierung hätten daraus bereits erste Konsequenzen gezogen. Auch die bestehenden Sicherheitsstandards und das sogenannte Restrisiko des ältesten französischen Atomkraftwerkes Fessenheim müssten neu bewertet werden. "Unsere Region muss sich zu dem in unmittelbarer Nähe liegenden Atomkraftwerk neu positionieren", so Scherer. Eine entsprechende Resolution werde er dem Kreistag am 26. Juli zum Beschluss vorschlagen. Auch in den Gremien des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau strebe der Landrat eine Befassung mit dem Thema an.