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Neue Medien, insbesondere Handy und Internet, haben im Alltag von Jugendlichen einen hohen Stellenwert erlangt. Studien belegen Nutzerzahlen bis zu 100 Prozent. Neben den positiven Seiten und Chancen, die diese Medien bieten, tauchen auch unerwünschte Nebeneffekte und Gefahren gerade für junge Menschen auf. Jugendmedienschutz ist daher auch eine wichtige Aufgabe der Jugendämter. Im Rahmen der bundesweiten Kampagne "Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt", hatte das Jugendamt im Landratsamt Ortenaukreis in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Offenburg, dem Verein Aufschrei Ortenau e.V. und dem Kreismedienzentrum zu einem Fachtag eingeladen, der diese aktuellen Themen gestern in Offenburg behandelte. Referenten aus renommierten Institutionen und Organisationen wie der AJS Baden-Württemberg (Aktion Jugendschutz), dem Landesnetzwerk für medienpädagogische Elternarbeit und dem Kreismedienzentrum waren Garanten für erfolgreiche Referate und Seminare."Insbesondere Eltern und Pädagogen stehen mit der rasanten Entwicklung neuer Technologien und den damit verbundenen Möglichkeiten vor einer immer größeren Herausforderung. Junge Menschen hingegen unterschätzen die Macht und Wirkung, die Medien inne haben und ausüben können, völlig. Der natürliche Drang nach Selbstdarstellung und Anerkennung kann sich in eine abenteuerliche oder eventuell gefährliche Gratwanderung verwandeln", weiß Hector Sala, Ansprechpartner für Fragen zum Jugendmedienschutz im Jugendamt im Landratsamt Ortenaukreis. Lehrer, Mitarbeiter der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, der Polizei sowie Eltern kamen gestern zu dem Fachtag , um ihre Medienkompetenz zu erweitern. "Der Fachtag verfolgt die Ziele, Kinder und Jugendliche besser zu einem medienkritischen Verhalten anzuhalten, sie für die Risiken neuer Medien zu sensibilisieren, sie vor Gefahren zu warnen und vor Gefährdungen zu schützen", erklärt Sala. Verschiedene Workshops boten den Teilnehmern die Gelegenheit, sich über den Einsatz von Medien im Unterricht, über Urheberrechtsfragen sowie die Entwicklungen und Risiken bei Handys und sozialen Netzwerke wie Facebook zu informieren und auszutauschen. "Der Workshop zu den sozialen Netzwerken war der Renner", berichtet der Mitarbeiter des Jugendamts. Facebook zähle allein in Deutschland 18,5 Millionen Nutzer, was das große Interesse an diesem Thema erkläre, so Sala weiter. "Die seit fünf Jahren bestehende Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern hat sich auch beim diesjährigen Fachtag bewährt. Die Resonanz hat gezeigt, dass wir mit unserem Angebot richtig liegen", bilanzieren die Veranstalter. Daher wollen sie auch in den kommenden Jahren aktuelle Themen zum Jugendmedienschutz aufgreifen.