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Mit einem Weiterbildungsangebot für angehende Hausärzte, politischen Initiativen gegenüber Bund und Land und verschiedenen Kooperationen mit Partnern im Gesundheitswesen setzt sich das Landratsamt Ortenaukreis für die Gewinnung von mehr Haus- und Fachärzten im ländlichen Raum ein. Dies berichtete die Kreisverwaltung in der gestrigen Sitzung des Krankenhausausschusses. Angesichts der Alterstruktur der derzeit noch aktiven Hausärztinnen und Hausärzte, der allgemein steigenden Lebenserwartung und des medizinischen Fortschritts nimmt deutschlandweit die Versorgung mit Hausärzten in ländlichen Räumen ab. Auch im Ortenaukreis, so Landrat Frank Scherer, würden sich die Engpässe bei der hausärztlichen Versorgung in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Dieser Entwicklung wolle die Landkreisverwaltung entschieden begegnen. Bereits seit 2009 sei das Ortenau Klinikum Kooperationspartner des Kompetenzzentrums für Allgemeinmedizin an der Universitätsklinik Heidelberg, erläuterte der Geschäftsführer des Ortenau Klinikums, Manfred Lörch. Dessen Programm "Verbundweiterbildung plus" möchte verstärkt hausärztlichen Nachwuchs gewinnen und biete dazu spezielle Weiterbildungen auch im Ortenau Klinikum an. Darüber hinaus bringe sich das Ortenau Klinikum in das von der Gesunden Kinzigtal GmbH initiierte regionale Förderprogramm "Praktische Zukunft - Junge ärzte im Kinzigtal" ein. "Neben diesem aktiven Einsatz sind wir aber auch politisch tätig", ergänzte Scherer. "Bei jeder sich bietenden Gelegenheit fordern wir zum einen ein Mitspracherecht für die Kommunen bei der vertragsärztlichen Bedarfsplanung. Es besteht nämlich bundesweit die Tendenz, dass sich niedergelassene ärzte in städtischen Gebieten konzentrieren. Um vor diesem Hintergrund die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum dauerhaft zu gewährleisten, müssen die Versorgungsbereiche kleinräumiger strukturiert und mit flexiblen Zulassungsmöglichkeiten versehen werden." Eine gesetzliche Neuregelung, die zumindest teilweise die Forderungen des Kreises berücksichtige, sei in Arbeit. Eine weitere Forderung des Kreises an die Politik ist die Erhöhung der Ausbildungskapazitäten im Bereich Humanmedizin. Die Zahl der Studienplätze in diesem Fach hat sich in den letzten Jahren verringert, während der Bedarf an jungen ärztinnen und ärzten vor allem bei den Kliniken steigt. Das habe verschiedene Gründe, auf die der Kreis als Klinikbetreiber nur wenig Einfluss habe, so Scherer. "Hier Abhilfe zu leisten ist Aufgabe der Politik."
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