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Der Ortenaukreis investiert rund vier Millionen Euro in den Neubau des Pathologischen Instituts am Ortenau Klinikum in Lahr. Der Krankenhausausschuss des Kreistags vergab heute die Rohbauarbeiten für das Gebäude für rund 500 000 Euro an die Offenburger Firma Wacker-Bau. Das 1975 eingerichtete Pathologische Institut am Ortenau Klinikum in Lahr übernahm Zug um Zug auch die Versorgung der Kliniken in Achern, Ettenheim, Kehl, Oberkirch, Offenburg-Gengenbach, Wolfach, Baden-Baden, Rastatt, Bühl, Forbach und seit Anfang des Jahres auch des Ortenau Klinikums Offenburg St. Josefsklinik . Es bedient drei akademische Lehrkrankenhäuser mit zahlreichen Organzentren und etwa 140 niedergelassene ärzte. "Damit hat das Institut für Pathologie in der stationären Versorgung im Ortenaukreis, dem Landkreis Rastatt sowie dem Stadtkreis Baden-Baden ein Alleinstellungsmerkmal erreicht. Es wird 2011 nach der Zahl der feingeweblich untersuchten Präparate das größte Institut für allgemeine Pathologie in Baden-Württemberg werden", erklärt der Geschäftsführer des Ortenau Klinikums Manfred Lörch. "Die Entwicklung zeigt sich auch an der Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von acht im Jahr 1976 auf aktuell 46 anstieg. Wir haben stetig mehr Untersuchungsaufträge und die Anforderungen an die Bearbeitung der Proben werden auch immer höher. Die vorhandenen Räumlichkeiten des Institutes für Pathologie in Lahr sind deshalb schon seit einigen Jahren nicht mehr angemessen. Einige Untersuchungen, etwa die Zytologie, mussten wir in andere Räume auslagern; wichtige Leistungen für die Patientenversorgung wie etwa die Molekularpathologie können wir ohne geeignete Räume nicht erbringen. Mit dem Neubau wird das Pathologische Institut auch räumlich wieder den aktuellen und den zukünftigen Anforderungen voll genügen." Dem Neubau in Lahr mit einer Nutzfläche von 1 100 Quadratmetern und einer Investitionssumme von rund vier Millionen Euro hatte der Krankenhausausschuss im Dezember letzten Jahres zugestimmt.