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Im Juni 2011 ist ein erneut ein Rückgang der Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) zu verzeichnen: Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 1,2 Prozent und die Zahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen um 1,5 Prozent abgenommen. Die Arbeitslosenzahl im Bereich des SGB II ist um 0,4 Prozent zurückgegangen.Damit hat sich der positive Trend am Arbeitsmarkt weiter fortgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um acht Prozent gesunken. Weniger Bedarfsgemeinschaften gab es zuletzt im März 2009. Diese positive Entwicklung wurde zudem von einem deutlichen Anstieg an Beschäftigungsaufnahmen begleitet. So haben im zweiten Quartal dieses Jahres bereits 943 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden und damit ein Drittel mehr als im ersten Quartal 2011.Derzeit betreut die KOA 8185 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16705 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 11225 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5480 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4735 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3645 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8380. Hinzu kommen 2845 reine Leistungsbezieher, die etwa als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im Mai haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der KOA 142 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 86 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 158 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen, die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 300 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.