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Landrat Frank Scherer informierte sich gestern an den Kaufmännischen Schulen in Hausach über deren Arbeit und die angebotenen schulischen Bildungswege."Unsere beruflichen Schulen haben eine wichtige Aufgabe bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses für Industrie und Handwerk, aber auch des Akademikernachwuchses. Bildung ist ein immens wichtiger Standortfaktor. Mit der konsequenten Umsetzung des 2008 vom Kreistag verabschiedeten Schulentwicklungsplans und der Einrichtung von berufsfeldbezogenen Kompetenzzentren tragen wir dazu bei, den ländlichen Raum und damit die Zukunft unseres Standorts Ortenau zu stärken. Deshalb ist es mir wichtig, persönlich die Situation vor Ort in Augenschein zu nehmen. Diese direkten Kontakte bilden eine wichtige Grundlage für mein Handeln", so Scherer.Der Ortenaukreis ist Schulträger aller 13, dezentral an den Standorten Achern, Gengenbach, Hausach, Kehl, Lahr, Offenburg und Wolfach über das gesamte Kreisgebiet verteilten beruflichen Schulen im Ortenaukreis. Sie werden jährlich von rund 14.500 Schülerinnen und Schülern besucht. Damit ist der Ortenaukreis der größte Schulträger unter den Landkreisen in Baden-Württemberg. Für die laufenden Betriebskosten seiner Schulen wendet der Kreis jährlich mehr als 14,5 Millionen Euro auf.Seit 2008 verfügt der Ortenaukreis über einen Schulentwicklungsplan, der sicherstellt, dass alle Schulstandorte trotz demografisch rückläufiger Schülerzahlen erhalten bleiben und gleichzeitig über die Einrichtung von Kompetenzzentren für einzelne Berufsfelder die Ausbildungsqualität an den beruflichen Kreisschulen gesteigert hat.Die Kaufmännischen Schulen Hausach sind mit insgesamt 552 Schülern die kleinste kaufmännische Schule im Ortenaukreis. Die Hausacher Schule ist Ortenauer Kompetenzzentrum im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung für die Ausbildungsberufe Einzelhandelskauffrau oder -mann sowie Verkäuferin oder Verkäufer und für die Ausbildung zur Industriekauffrau oder zum Industriekaufmann. Das Schulprofil umfasst mehrere Schulrichtungen. In der dualen Berufsausbildung sind derzeit 112 Schüler. Das dreizügige Wirtschaftsgymnasium besuchen 262 Schüler. 89 Schüler zählt die berufsvorbereitende zweijährige Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung. Schließlich werden im kaufmännischen Berufskolleg I mit einer eigenen virtuellen übungsfirma und im Berufskolleg II, das auf die Fachhochschulreife vorbereitet und ebenfalls eine übungsfirma betreibt, weitere 89 Schüler unterrichtet. Das auf das Berufskolleg I aufbauende Berufskolleg II hat der Ortenaukreis seit diesem Schuljahr an den Kaufmännischen Schulen in Hausach neu eingerichtet, um den Standort im Kinzigtal zu stärken und den Schülern nach erfolgreichem Bestehen des Berufskolleg I einen Schulwechsel nach Offenburg zu ersparen.Das moderne Schulgebäude hat der Ortenaukreis von November 2001 bis Januar 2004 für rund vier Millionen Euro generalsaniert und erweitert. Bei seinem Rundgang durch die Schule stellte Landrat Scherer fest, dass der Etat des Ortenaukreises für die Schule gut investiert sei und die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte beste Lern- und Lehrbedingungen vorfinden. Der Ortenaukreis bekenne sich trotz demographisch bedingter rückläufiger Schülerzahlen zu seinen dezentralen Schulstandorten.Schulleiter Klaus Buttgereit, der auch geschäftsführender Schulleiter der beruflichen Schulen im Ortenaukreis ist, konnte dem Landrat von einer "fruchtbaren Kooperation" der Kaufmännischen Schulen mit dem benachbarten und von der Stadt Hausach getragenen Robert-Gerwig-Gymnasium berichten. Sie nutzen gemeinsam EDV und Mensa und werden vom gleichen Hausmeister betreut.