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Die Gemeinden im Ortenaukreis können in diesem Jahr mit rund 2,3 Millionen Euro Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg für Investitionen in kommunale Einrichtungen rechnen. Der Verteilerausschusses für den Regierungsbezirk Freiburg hat am Freitag über die Vergabe der Mittel aus dem sogenannten Ausgleichstock entschieden. Danach unterstützt das Land gemeindliche Vorhaben in insgesamt elf Ortenauer Gemeinden."Ich freue mich über die Förderung des Landes, das mit der Unterstützung unserer Kommunen einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Standortes Ortenau leistet. Die Fördergelder ermöglichen Investitionen der Gemeinden von insgesamt über acht Millionen Euro. Damit bleiben die Gemeinden trotz knapper Kassen handlungsfähig und tragen auch zur Stärkung unserer heimischen Wirtschaft bei", betont Landrat Frank Scherer. Die Landesmittel fließen überwiegend in den Bau oder die Sanierung von Kindergärten, Schulen und öffentlichen Gebäuden, in die Ausrüstung der Feuerwehren sowie in Straßenbau- und Hochwasserschutzprojekte. "Ganz besonders freut mich, dass der Ortenaukreis wieder die gleiche Summe an Fördergeldern wie im Vorjahr erhält, obwohl der Bewilligungsausschuss im Regierungspräsidium Freiburg nahezu eine Million Euro weniger verteilen konnte", so der Landrat weiter.Der Ausgleichstock geht auf das Finanzausgleichsgesetz (FAG) zurück. Darin ist vorgesehen, dass das Land Gemeinden bei der Finanzierung notwendiger kommunaler Einrichtungen unterstützt. Zu den möglichen geförderten Vorhaben zählen insbesondere der Bau von Kindergärten und Schulen, die Erschließung von Gewerbegebieten oder die Beseitigung von Unwetterschäden. Nicht gefördert werden etwa Erschließungsmaßnahmen und Vorhaben für Zwecke, die auch von privaten Trägern kostendeckend erfüllt werden können. Ob eine Gemeinde die beantragten Beihilfen bekommt und in welcher Höhe, hängt von vielen Faktoren ab: der Zahl der Anträge, der Höhe der Gesamtaufwendungen für ein Vorhaben oder auch der zur Verfügung stehenden Mittel des Ausgleichstocks. über die einzelnen Anträge der Gemeinden entscheidet ein Verteilerausschuss beim Regierungspräsidium Freiburg.