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Die Zusammenarbeit zwischen dem Ortenaukreis und der Stadt Achern ist sehr gut. Davon konnten sich heute Gäste, Vertreter der Presse und Verwaltungsmitarbeiter vor Ort überzeugen.Zu Beginn des "Achern-Tags" gab Landrat Frank Scherer zusammen mit Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach, der önsbacher Ortsvorsteherin Christine Rösch und Oberbaurat Andreas König vom Regierungspräsidium Freiburg den neuen önsbacher Kreisverkehr offiziell für den Verkehr frei. In der rekordverdächtigen Zeit von nur zehn Wochen entstand in der Ortsdurchfahrt önsbach an der Kreuzung der Bundesstraße 3 mit der Kreisstraße 5311 ein verkehrssicherer und geräuscharmer Kreisverkehr. Die Stadt Achern beteiligte sich mit etwa 40 000 Euro an den Gesamtbaukosten von rund 360 000 Euro. Den Rest teilten sich Bund und Kreis etwa zur Hälfte. Ein besonderer Dank des Landrats ging an die ausführende Firma Vogel-Bau Lahr, die es geschafft habe, den Kreisverkehr eine Woche früher als geplant fertig zu stellen. Damit habe man die Beeinträchtigung der Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich halten können.Als weiteres Straßenbauprojekt in Achern stellte der Leiter des Straßenbauamts des Kreises, Roland Gäßler, im Rathaus önsbach die Planungen zur Sanierung der durch Frostschäden und hohe Frequentierung sehr in Mitleidenschaft gezogenen Infrastrukturstraße (Kreisstraße 5309) vor. Nach den Bauferien will der Kreis die marode Fahrbahndecke für voraussichtlich 70 000 Euro erneuern. "Bei dieser Maßnahme zahlt es sich bereits aus, dass der Kreistag auf mein Drängen hin im Rahmen der Haushaltsberatungen für dieses und das nächste Jahr zusätzlich jeweils rund eine halbe Million Euro zur Beseitigung der immensen, durch den Winter hervorgerufenen Straßenbelagsschäden bereitgestellt hat", so Landrat Frank Scherer. Im Zuge dieser Baumaßnahmen legt das Straßenbauamt auch eine überquerungshilfe zur Verbesserung der Radwegverbindung von der Landesstraße 87 zum Wirtschaftsweg parallel der Acher an. Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Achern und des Kreises. Oberbürgermeister Muttach betonte: "Ich bin sehr froh, dass der Kreis die Sanierung noch in diesem Jahr in Angriff nimmt und auch die überquerungshilfe realisiert. Damit kann die Infrastrukturstraße 2012 auch wieder als potenzielle Umleitungsstrecke für den Autobahnausbau dienen".Mit dem ersten Spatenstich starteten Muttach und Scherer daraufhin zusammen mit weiteren Behördenvertretern und der an Planung und Bau beteiligten Firmen die Sanierungsarbeiten am Hochwasserrückhaltebecken in Fautenbach. Mit einem Aufwand von rund 2,5 Millionen Euro werden insbesondere die Dämme saniert und erhöht, die Mess-, Elektro- und Regeltechnik erneuert und ein neues Betriebsgebäude gebaut. Das Hochwasserrückhaltebecken in Fautenbach wurde 1985 in Betrieb genommen. Inzwischen entspricht es nicht mehr in allen Bereichen den Regeln der Technik und muss zum Schutz der Unterlieger dringend saniert werden. "Durch die Sanierung können wir entlang des Fautenbachs einen 100-jährlichen Hochwasserschutz gewährleisten, das bedeutet, ein Hochwasser, wie es statistisch einmal in 100 Jahren vorkommt, kann im Becken zurückgehalten werden. Wir sind froh und dankbar, dass das Regierungspräsidium mit Landesmitteln die Sanierung mit dem maximalen Förderbetrag von 1,7 Millionen Euro bezuschusst", so Muttach. Und Scherer ergänzte: "Ich gratuliere dem Stadtrat und der Stadtverwaltung Achern, dass das Projekt nun so zügig nach Eingang unserer wasserrechtlichen Genehmigung in Angriff genommen wird und danke für die gute Zusammenarbeit mit der unteren Wasserbehörde und dem Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz in meinem Haus."Zusammen mit stark sehbehinderten Acherner Bürgern testeten Muttach und Scherer danach die eigens für sehbehinderte Verkehrsteilnehmer umgerüstete Ampel in der stark frequentierten Eisenbahnstraße in Achern. Das Straßenbauamt des Ortenaukreises ließ die bestehende Ampel auf Anregung Betroffener und des Oberbürgermeisters für etwa 15 000 Euro mit Zusatzeinrichtungen für Sehbehinderte nachrüsten. Dazu gehören ein akustisches Signal, das Sehbehinderte zu der Ampel führt, ein Taster, mit dem Sehbehinderte eine längere Grünphase anfordern können, und ein deutlich hörbares Tuten sowie ein vibrierender Taster während der Grünphase. "Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, hier Abhilfe zu schaffen und die Sicherheit und Mobilität gerade von Mitbürgern mit Handicap zu erhöhen. Ich möchte alle Mitbürger ermutigen, auf Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen. Wo immer wir schnell und unbürokratisch helfen können und die Finanzen es zulassen, werden wir das auch tun", so Scherer, bevor sich die Gruppe weiter zu Fuß Richtung Innenstadt und Rathaus in Bewegung setzte.Im Rathaus statteten Muttach und Scherer dann der KFZ-Zulassungsstelle des Ortenaukreises einen Besuch ab. Der Sprechtag der Offenburger Behörde in der Acherner Außenstelle fand an diesem Donnerstag zum ersten Mal in den neuen Räumlichkeiten im Acherner Rathaus II statt. "Das Büro ist jetzt großzügiger und lässt sich belüften, so dass wir hier den vielen Kunden aus Achern und Umgebung, die unseren Sprechtag nutzen, einen angenehmeren Aufenthalt und besseren Service bieten können", so Landrat Frank Scherer.