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Offenburg, 13. Juli 2011 - Die Vertreter der Unterarbeitsgruppen zur Kernforderung I (Betrachtung Tunnel Offenburg) und Kernforderung II (Betrachtung Antragstrasse – Autobahntrasse) kamen am 6. Juli erneut im Landratsamt Ortenaukreis zusammen, um Lösungsvorschläge zu diskutieren. Im Bereich der Kernforderung I hat die Bahn drei Tunnelvarianten näher ausgearbeitet und verschiedene Querschnitte vorgestellt. Diese drei Varianten wurden nach naturschutz- und umweltfachlichen Kriterien hin untersucht. Ermittelt wurden auch die erschütterungstechnischen Konfliktpotenziale. Auf Anregung der Vertreter der Unterarbeitsgruppe werden die Varianten in Bezug auf die Umweltauswirkungen weiter optimiert. Die Stadt Offenburg hat angeboten, im Vorgriff die Auswirkungen eines Tunnels, der unterhalb des Stadtwaldes verlaufen würde, im Hinblick auf die naturschutzrechtliche Problematik selbst untersuchen zu lassen, um das weitere Verfahren zu beschleunigen. In der Sitzung der Unterarbeitsgruppe II hat die Bahn verschiedene Vorschläge einer Trassenführung entlang der Bundesautobahn A 5 vorgestellt. Untersucht wurde dabei zunächst die Lärmauswirkung für die Gemeinden entlang der Autobahn und dazu mögliche Lärmschutzmaßnahmen. Unabhängig davon hat sich die Bahn auch mit dem Lärmschutz an der Antragstrasse der Rheintalbahn beschäftigt und diesen an mehreren Stellen verbessert. Darüber hinaus haben sich die Befürworter und die Gegner der Autobahnparallelen auf ein abgestimmtes Verfahren geeinigt, das auf Betreiben des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein zustande gekommen ist. Dies beinhaltet, dass auf der Basis des Pflichtenheftes renommierte Experten des Regionalverbandes und der Bahn zunächst methodische Planungsgrundlagen gemeinsam erarbeiten. Auf diesem Weg soll gemeinsam eine optimierte autobahnparallele Trassenführung entwickelt werden, bei der keine Verschlechterung der Lärmsituation im Vergleich zum derzeitigen Straßenlärm an der BAB 5 eintritt. Nach Einschätzung des Ersten Landesbeamten, Dr. Nikolas Stoermer, der die Sitzungen leitet, befindet sich die Bahn auf einem guten Weg Lösungen anzubieten, die die Menschen in der Ortenau und die Umwelt so gering wie möglich belasten. Die Diskussionen werden sachlich und konstruktiv geführt. Trotz dieser Fortschritte liegen belastbare Ergebnisse zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor. In die Bewertungsphase kann deshalb erst dann eingetreten werden, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen.