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Sieben Hornissen töten ein Pferd, drei einen Menschen! Vorurteile wie diese gegenüber Hornissen und anderen Stechinsekten sind auch heute noch weit verbreitet und halten sich hartnäckig! Die Folge ist, dass diese Tiere als gefährlich oder aggressiv bezeichnet werden. Noch zu unbekannt ist, dass Hornissen und Wespen wichtige Funktionen im Naturhaushalt einnehmen und daher besonders geschützt sind.über den richtigen Umgang mit Wespen informiert daher das Landratsamt Ortenaukreis. Als besonders geschützte Tiere dürfen Wespen nur in Ausnahmefällen und mit vernünftigem Grund umgesiedelt oder vernichtet werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Familienmitglied allergisch auf Wespenstiche reagiert. Dies gilt auch für Nester im Rollladenkasten des Schlafzimmers, wenn die Bewohner nicht in einen anderen Raum ausweichen können. "Bei Problemen mit einem Wespennest ist nicht die Feuerwehr der richtige Ansprechpartner, sondern der ehrenamtliche Fachberater für Hornissen- und Wespenfragen, Lothar Krikowski", erklärt die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Ortenaukreis. Der Spezialist ist unter der Telefonnummer 07822/4714 erreichbar.Vorbeugend gibt die Behörde folgende Tipps: Nisten die Wespen beispielsweise im Rollladenkasten, so sollte der Rollladengurtschlitz im Haus mit einem Papp- oder Filzstreifen verkleinert werden. Damit im nächsten Jahr nicht wieder Wespen im Rollladenkasten nisten, sollten die äußeren öffnungen möglichst klein gehalten werden. Gegen ein Eindringen am Fensterrahmen hilft das Anbringen eines Fliegendrahts. Veranda- und Balkontüren können beispielsweise mit Kunststoffbändern, Bambusstäbchen oder Perlenschnüren gesichert werden. Stören die Wespen beim Grillen, so kann man an abgelegeneren Orten Grillreste oder verdorbenes Obst platzieren um sie weg zu locken. Vorsichtshalber sollten Getränke aus Dosen vermieden werden, Kinder sollten nur aus Strohhalmen trinken.Wenn Wespen dennoch ausnahmsweise getötet werden müssen, raten die Naturschützer, auf Chemikalien zu verzichtet. Um die Wespen zu beseitigen können auch Gläser aufgestellt werden, die zwei Finger breit mit Bier und süßem Sprudel gefüllt sind.Weitere Informationen und Ratschläge bieten auch die Internetseiten des Landratsamts Ortenaukreis unter , Stichwort Wespen, oder des Umweltzentrums ökostation Freiburg unter