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Presseinformation zum Statistikreport Juli 2011Im Juli 2011 ist erneut ein Rückgang der Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) zu verzeichnen: Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 1,2% und die Zahl der erwerbsfähigen Leis-tungsberechtigten um 1,3% abgenommen. Die Arbeitslosenzahl im Bereich des SGB II ist sogar um 2,8% zurückgegangen.Durch den anhaltend starken Rückgang der Fallzahlen ist die Zahl der Arbeitslosen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende zwischenzeitlich auf 4.603 gesunken – und damit auf den niedrigsten Stand, seit es die Kommunale Arbeitsförderung gibt. Damit sind die Auswirkungen der vor drei Jahren begonnenen Finanz- und Wirtschaftskrise zwischenzeitlich in vollem Umfang behoben. Die Aussichten sind weiterhin positiv, wobei die Dynamik in den kommenden Monaten sicherlich etwas an Schwung verlieren wird.Derzeit betreut die KOA 8086 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16515 Leistungs-empfängern. Von ihnen erhielten 11077 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5438 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4603 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Krite-rien als arbeitslos und 3706 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen be-finden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen be-trägt somit 8309. Hinzu kommen 2768 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerzie-hende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befin-den oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im Juli haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der KOA 120 Arbeit-suchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 78 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hin-zu kommen 124 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommu-nalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuch-te Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen, die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insge-samt haben im Berichtsmonat 244 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.