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Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche verursachte ein Hagelschlag am vergangenen Freitag erhebliche Ernteeinbußen bei Sonderkulturen in der Ortenauer Landwirtschaft. Nach Angaben des Amtes für Landwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis hat der Hagelschlag vom Freitag flächenmäßig deutlich mehr Schäden angerichtet als am vergangenen Mittwoch. Zwar ist der Weinbau weniger betroffen, dafür liegt der Hauptschaden diesmal bei den Apfelkulturen, berichtet Hans-Dieter Beuschlein, Pflanzenschutzberater beim Amt für Landwirtschaft. Nach seinen Erhebungen vor Ort noch am Freitagabend und Samstagmorgen sind vor allem Apfelkulturen in Oberkirch, in Appenweier und in Renchen sowie etwas geringer auch im Acherner Ortsteil Mösbach betroffen."Einzelne Erzeuger trifft es besonders hart. Der Ausfall an Tafeläpfeln kann bis zu 80 oder 90 Prozent betragen. Die Erzeugerorganisationen müssen mit bis zu einem Drittel Einbußen rechnen", so Beuschlein. Nach einem ersten groben überschlag könnte der Schaden damit rund zwei Millionen Euro ausmachen. Glücklicherweise seien die Birnen fast vollständig abgeerntet. "Bei den Zwetschgen sind geringere Schäden zu verzeichnen, da Spätsorten in den betroffenen Gebieten mengenmäßig eine untergeordnete Rolle spielen," so Beuschlein.