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Im August 2011 ist erneut ein deutlicher Rückgang der Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) zu verzeichnen: Gegenüber dem Vormonat hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 2,0 Prozent und die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sogar um 2,7 Prozent vermindert. Die Arbeitslosenzahl im Bereich des SGB II ist ebenfalls rückläufig – im vergangenen Monat allerdings nur um bescheidene 0,4 Prozent.Die aktuelle Abnahme der Fallzahlen ist die höchste seit Herbst letzten Jahres. Dies ist besonders erfreulich, da in den vergangenen Monaten bereits überdurchschnittliche Rückgänge zu verzeichnen waren und die allgemeine Situation auf dem Arbeitsmarkt eher eine verminderte Dynamik erwarten ließ. Auch der zentrale Grund für die anhaltend positive Entwicklung stimmt zuversichtlich: Mit über 300 Arbeitsmarktintegrationen gehört der August 2011 – trotz der Ferienzeit in Baden-Württemberg – zu den vermittlungsstärksten Monaten der vergangenen Jahre.Derzeit betreut die KOA 7.921 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16145 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.779 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.366 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.587 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.650 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8237. Hinzu kommen 2.542 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im August haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der KOA 149 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 110 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 165 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen, die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 314 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.