Hilfsnavigation

  • Fachkräfte helfen Ihnen bei privaten wie beruflichen Fragen.
  • Kulinarische Ortenau.
  • Tulpen
  • Straßenmeister des Ortenaukreises bei der Arbeit.
Im September 2011 ist erneut ein Rückgang der Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) zu verzeichnen: Gegenüber dem Vormonat hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,7 Prozent und die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten um 0,9 Prozent vermindert. Die Arbeitslosenzahl im Bereich des SGB II ist mit + 0,3 Prozent leicht gestiegen.Vor dem Hintergrund der kräftigen Rückgänge bei den Fallzahlen in den vorangegangenen Monaten erscheinen die aktuellen Bewegungen recht moderat. Gleichwohl wäre es noch verfrüht, hierin bereits eine Trendwende zu sehen. Die bisherigen Einschätzungen, die für die Zukunft zumindest eine Abschwächung der bisherig überaus positiven Dynamik prognostiziert haben, scheinen sich aber bereits jetzt zu bestätigen.Derzeit betreut die KOA 7.869 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16034 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.682 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.351 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.602 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.546 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8148. Hinzu kommen 2534 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im August haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der KOA 112 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 71 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 162 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen, die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 274 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.