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Der Ortenaukreis hat die Förderung aus dem 2009 aufgelegten Konjunkturprogramm II des Bundes und des Landes voll ausschöpfen können und damit über fünf Millionen Euro in Ausstattung und energetische Sanierung der kreiseigenen Beruflichen Schulen investiert. Mit rund 1,4 Millionen Euro Eigenmitteln konnte der Kreis rund 3,7 Millionen Fördermittel in die Ortenau holen. Diese positive Bilanz zog heute Finanzdezernentin Jutta Gnädig in der Sitzung des Verwaltungsausschusses des Ortenaukreises."Damit haben wir das maximale Fördervolumen voll ausgeschöpft und mindestens drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen ", erklärte Gnädig. "Wir haben mitgeholfen, die Konjunktur anzukurbeln, speziell hier im Südwesten und im Ortenaukreis, denn 86 Prozent der Bauaufträge und 94 Prozent der Investitionssumme gingen an Firmen im Kreis und acht von zehn Lieferaufträgen haben wir an Firmen in Baden-Württemberg vergeben. An acht Beruflichen Schulen haben wir energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, damit die Gebäude aufgewertet und dafür gesorgt, dass sich die Schülerinnen und Schüler wohler fühlen. Zukünftig werden wir dadurch in beträchtlichem Maße Energiekosten sparen und unserem Ziel, den Kohlendioxid-Ausstoß des Kreises zu reduzieren, einen Schritt näher kommen. Und letztendlich konnten wir durch eine bessere Ausstattung die Arbeit an unseren Beruflichen Schulen wesentlich verbessern."Die größte Investition in die Ausstattung der beruflichen Schulen war die Anschaffung einer 4-Farben-Druckmaschine für die Gewerblichen Schulen Lahr für rund 500.000 Euro. Die Beruflichen Schulen Achern können sich über eine neue Drehmaschine und eine neue Fräsmaschine freuen. Mit einer modernen CNC-Fräsmaschine für die Metallverarbeitung arbeiten zukünftig die Beruflichen Schulen Kehl während die Beruflichen Schulen Wolfach eine neue CNC-Fräsmaschine für die Holzverarbeitung ihr eigen nennen. Eine Laserschneidemaschine für 180.000 Euro, ein neues Elektrolabor und ein Energiesparsystem an zwei Lackier- und Spritzkabinen gibt es nun an der Badischen Malerfachschule Lahr und in den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg wurde ein Biologielabor eingerichtet.An allen fünf Berufsschulstandorten hat der Ortenaukreis darüber hinaus in energetische Sanierungsmaßnahmen an den Schulgebäuden investiert: Insgesamt rund 930.000 Euro gab der Kreis für die Beruflichen Schulen Achern aus, davon 270.000 Euro für die Neuverglasung eines Schulgebäudes in der Jahnstraße und 660.000 Euro für eine neue Gebäudehülle in der Berliner Straße, die höchste Einzelinvestition im Rahmen der Programmumsetzung.Rund 570.000 Euro investierte der Kreis in die Erneuerung der Verglasung an einem Gebäude des Kreisschulzentrums Offenburg. Die Dämmung des Dachbodens im Altbau der Gewerblichen Schulen Offenburg schlug darüber hinaus mit rund 50.000 Euro zu Buche. Für 615.000 Euro erhielt die Westendschule in Lahr eine neue Gebäudehülle und ein neues Dach. An den Gewerblichen Schulen in Lahr schloss das Gebäudemanagement des Kreises für rund 84.000 Euro die in einem ersten Bauabschnitt bereits begonnenen Flachdachsanierungen ab. Für die Neuverglasung des Gebäudes G der Beruflichen Schulen Kehl setzte der Kreis rund 550.000 Euro ein. Mit erneuerter Gebäudehülle und rundumsaniert erscheint die Sporthalle der Beruflichen Schulen Wolfach in neuem Glanz. Außerdem sanierte eine Spezialfirma das Flachdach des Werkstattgebäudes, so dass eine Gesamtinvestition von rund einer Million Euro nach Wolfach floss.